Obama kommt nach Frankfurt. Und er singt sogar. Vielmehr, ein Double des amerikanischen Präsidenten singt. Ach was Double, ein ganzes Ensemble tritt an, um Deutschland die Obama-Story nahezubringen. Am Sonntag, 17. Januar 2010 feiert das Musical „Hope“ in der Jahrhunderthalle Höchst in Frankfurt am Main Weltpremiere. Das Stück erzählt in parallele verlaufenden Handlungssträngen zwei spannende und bewegende Geschichten: Einmal blicken die Zuschauer ins Jahr 2008 – hinter die Kulissen der Karrriere des heutigen US-Präsidenten Barack Obama. Außerdem erleben die Gäste, was die Menschen Nordamerikas zu dieser Zeit bewegt hat – und wie ist es zum letztlich unerwarteten Wahlausgang gekommen ist.
Ein neuer Zeitgeist
Das Musical Hope nimmt uns nicht nur mit hinter die Kulissen des kometenhaften Aufstiegs von Obama. Es zeigt auch die Geburt des Yes-We-Can-Spirits aus gesellschaftlicher Perspektive. Auf politischer Ebene erleben wir zudem noch einmal alle Akteure, die wir im US-Wahlkampf kennengelernt haben: John McCain, Hillary Clinton und Sarah Palin.
Der amerikanische Autor und Komponist Randall Hutchins vereint mit Hope einen musikalisch bewegenden Mix. Dramatische Soulballaden, Pop- & Rocksongs treffen auf Gospel- und HipHop-Acts, die Gänsehaut-Feeling und Begeisterung versprechen. Dargeboten wird die Inszenierung von einem Cast aus erstklassigen Künstlern. 30 Sänger, Tänzer, Musiker und Schauspieler wirken mit Engagement an der Inszenierung mit – beispielsweise Dynelle Rhodes von den „Weather Girls“. Della Miles und Jimmie Wilsonin brillieren in den Rollen von Michelle und Barack Obama, die beiden bildeten bereits das Traumduo des von Michael Jackson produzierten Musicals „Sisterella“.
Weltneuheit Musikstuhl
Als besonderes Schmankerl kommt in dem Musical erstmalig, ein von den Produzenten entwickelter „Musikstuhl“ zum Einsatz. „Hope ist sozusagen im doppeltem Sinne das erste Interaktiv-Musical einer neuen Generation“, sagt Produzent Roberto Emmanuele (Bild rechts). „Das Musical erzählt einerseits bereits inhaltlich von einer neuen Generation. Andererseits ist es mit dem neuen interaktiven Stilelement der Trommelstühle für das Publikum auch per se eine neue Generation als Musical und Showformat!“
Aber keine Sorge: Niemand wird überfordert und man kann auch nichts falsch machen. Niemand muss auf die Bühne, man sitzt gemütlich auf Baff-Musikstühlen und wird an manchen Stellen im Musical aufgeordert, mitzutrommeln. Und wenn der Cast zum Grundbeat des Publikums singt, entsteht ein Wahnsinns-Sound.
Zur Premiere in der Jahrhunderthalle gibt es 2.000 Plätze in verschiedenen Kategorien. Rund 1.200 Sitzplätze mit Musikstühlen und 800 Sitzplätze auf normaler Bestuhlung. Gäste ohne Musikstühle erhalten ein Handinstrument und dürfen damit klopfen.
Ist das musical politisch? Dazu Produzent und Regisseur Roberto Emmanuele: „Es geht bei der Erzählung in Hope insbesondere um den historischen Moment, die Welle von Change und Hope. Die Menschen haben 2008 bewiesen, dass die Sehnsucht und Hoffnung auf eine bessere Welt besteht. So würde ich vielleicht eher sagen: Das Musical ist aufgrund des Themas auch gesellschaftspolitisch. Aber Hoffnung und guter Glaube betrachte ich eher als der Politik übergeordnet und als eine grundsätzlich gute Botschaft, die man weitergeben sowie auch guten Gewissens tragen kann und sollte.“
Karten für die Premiere sind über Eventim oder Ticket-Online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets kosten zwischen 40 und 149 Euro. Im Anschluss an die Erstaufführung steigt eine VIP-Premierenfeier mit besonderem kulinarischen Angebot und unplugged-Peformance mit Live-Band. So erleben die Gäste die Gesangsstars des Musicals hautnah. Die VIP-Karten können sie für 99 Euro direkt bei der Hope-Produktion erwerben.
Für alle, die noch Angst vorm Trommel-Stuhl haben, eine Anleitung:

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