Katrin Walter, die Frontfrau der Groove Agents, hat gestern, Dienstag, bei Stefan Raab die erste Hürde auf dem Weg nach Oslo genommen. In der ersten von zwei Vorrunden-Shows traten zehn Kandidatinnen und Kandidaten gegeneinander an, das Publikum entschied per Telefon darüber, welche fünf in die nächste Runde kommen sollen. Katrin ist eine von ihnen – wozu wir ihr natürlich herzlich gratulieren.
Aufgetreten ist Katrin mit einem Stück von Pink. Für alle, die’s verpasst haben, haben wir hier noch mal den Clip:
Okay, okay… Das Video ist ein wilder Zusammenschnitt. Den ganzen Beitrag findet Ihr auch hier, allerdings auf der Heimatseite des Wettbewerbs (wenn einer von Euch mal das Video sonstwo sieht, einfach her damit). Wenn die Gänsehaut abgeklungen ist, können wir uns also jetzt erst mal ein paar Tage entspannen. Denn in der nächsten Show werden erst mal zehn weitere Kandidaten gegeneinander antreten, Katrin trifft dann erst in der übernächsten Show auf die vier anderen Sieger ihrer Vorrunde von gestern und die fünf Sieger der nächsten Vorrunde. Mal sehen, wie weit sie kommt. Das Zeug für Oslo hat sie allemal.
Bei Pro7 wird sie allerdings als Kölnerin gehandelt, was wir als Urhessen zwar vielleicht buchhalterisch korrekt, emotional natürlich für schwerstens verwerflich halten. Denn für uns bleibt Katrin eine Hessenrockerin, egal, ob sie nun in Köln, Katmandu oder Kinshasa lebt und arbeitet. Um so mehr fühlen wir uns geradez verpflichtet, sie auf ihrem Weg nach Oslo zu unterstützen – so weit das in unserer Macht steht.
Die Casting-Agents
Um sich überhaupt für die Live-Sendungen zu qualifizieren, musste die Groove Agentin ein Casting unter der Leitung von Stefan Raab überstehen. Und da es bei Stefan Raab ja meist eher um musikalische Qualität, als um Tränen, Titten und Trash wie in anderen Casting-Shows geht, sind wir zuversichtlich, dass sie besser behandelt wird als ihr ehemaliger Band-Kollege Christobal. Der musste sich ja bei “Popstars” auch schon durch ein Pro7-Casting quälen und ging daraus sogar als Sieger und Mitglied der Band “Room2012″ hervor. Aber das nur am Rande – ein weiterer Beleg für die Qualität der Groove Agents, die zu Recht Hessen Rockt II für sich entscheiden konnten.
Gespannt sind wir übrigens auch, ob Stefan Raab wirklich der Heilsbringer für den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest sein kann und wird. Denn mal ehrlich – in den vergangenen Jahren waren die Lieder von Ralf Siegel und Genossen ja wahre Verbrechen an der Kunst. Das – gepaart mit der Ostblock-Telefon-Solidarität und der dortigen Bedeutung des Contests in der Gesellschaft – macht es sicherlich nicht gerade leicht, unter die ersten drei zu kommen. Wobei Stefan Raabs Klassenziel ja auch nicht so hoch gesteckt ist. Unter die ersten zehn möchte er mit seinem Star für Oslo kommen. Und wir sind uns sicher, dass Katrin dafür die richtige Wahl ist.
Den ganzen Beitrag von Pro7 könnt Ihr auch noch mal hier sehen.

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Go Katrin Go. Yeah, Hessen Rockt für Europa.
Ein fürchterlich kuschelweich-gespültes Casting war das. Richtige Kritik wurde weder von Raab, Caterfield noch Marius M-M. geäußert. Und warum zum Henker hat keiner dem Hotel-California-Sänger Cyril Krueger gesagt, dass sein englisch beschissen ist?
Überhaupt: Hotel California. Ich bitte euch!
@Stefan: Ich glaube, Dein Namensvetter als Jury-Chef MUSS weichgespült sein, um sich von Dieter Bohlen abzugrenzen. Außerdem wäre es wenig glaubhaft, wenn der erst die Teilnehmer castet, um sie dann in der Show ungespitzt in den Boden zu rammen.
Was ich aber noch viel furchtbarer als das Kahlifornjah-Englisch fand, war das Gesülze von MMW. Hätte nicht irgendwann mal der Zeitgeist diktiert, dass man ausgemergelt im Unterhemd auf der Bühne pathetische Songs zum Besten geben muss, wäre aus der Flitzpiepe nie ein Star geworden. Irgendwie ist und bleibt er der hässliche, kleine Bruder von Herbert Gronemeyer, der ihm alles nachäfft. Siehe allein den Albumtitel “Williamsburg”. Erinnert schon irgendwie an “Bochum” mit anderen Mitteln.
Ja, singen das kann sie. Das Hauptproblem waren aber in der Vergangenheit nicht die schlechten Sänger oder Sängerinnen, sondern die miesen und lahmen Songs, die dann vorgetragen wurden. Denn wie hätte sonst der Raab mit seiner seltsamen Stimme unter die ersten zehn kommen können ? Der Song war nämlich schon recht geil….hadde wadde dudde da, da hat gegrooved das Teil
@Pete: Ich fand nicht, dass die Songs an sich viel schlechter waren, als das, was die Gewinner der jeweiligen Shows voretragen haben. Aber das ist vielleicht wirklich Geschmackssache und ich steh einfach nicht auf Israel-Pop.
Juhuuu!
Congrats für Katerine!!!
Aber ich warte ja eigentlich noch mehr auf wirklich tolle Titel wie der hier zum Beispiel, is schon einen Moment her… aber trotzdem der Hammääää!
http://songcontest.ch/1982/Finnland/video000441
Viel Spaß!!!
Geo
@ Arne: ich auch nicht, da war Dahlia Lavi früher tausemd mal besser …
Oh Oh Oh Geo, wo hast Du den denn ausgegraben?