Zwei Hände reichen nicht. Sie können eine Band ins Finale tragen – so wie diese zwei mit den austreckten Fingern auf dem Bild es vorgemacht haben. Obwohl ganz Spitzfindige hier einwerfen könnten: “Nicht die Hände waren’s, die Stimme von Sänger Steven und die grandios eingespielte Kapelle haben SixSixFour ins jüngste Finale von Hessen Rockt getragen.” Aber die Hände hatten ganz gewiss ihren Anteil.
Um den ganzen Wettbewerb zu organisieren, reichen sie aber nicht aus. Nein, da braucht es schon ein paar Finger und Arme mehr. Ein kleines Grüppchen unverzagter Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau hat deswegen ihre Hände und Finger zusammen gelegt, auf die Hochkultur gepfiffen und einmal mehr jenen teuflischen Rock’n'Roll-Wettbewerb namens Hessen Rockt organisiert.
George
So langsam hat er sich eingearbeitet. Der George ist morgens nur noch milde skeptisch, wenn er zur Arbeit kommt. Aber nicht mehr total panisch. Manchmal lässt er sich gar zu zarten Anflügen von Gelassenheit hinreissen.
Das anfängliche Unbehagen ist begründet. Der George ist kein Hessen Rockt-Urgestein. Er ist erst ein halbes Jahr dabei. Anfang Juli hat ihn die Hessen Rockt-Redaktion aus der Stadtredaktion Frankfurt abgeworben. Nun beackert der frisch gebackene Rock-Redakteur den steinigen Boden des Hessen-Rockt Internet-Blogs. Seine Hauptaufgabe: Geschichten erzählen. Zudem haben ihn die anderen noch mit ein paar Nebenaufgaben eingedeckt: Kaffee kochen, Konzerte organisieren, Anzeigen-Kampagnen ausdenken, in der Jury sitzen und harte Urteile verkünden.
Viola

“Viola, mach’ mal das Hessen Rockt-Gesicht.” Das ist ein beliebter Scherz in der Redaktion. Viola ist nämlich das Gesicht und die Stimme von Hessen Rockt. Ihr obliegt die ehrenvolle Aufgabe der Konzert-Moderation. Den Scherz findet sie allerdings blöd. Deswegen zieht sie bei Aufforderung zum Gesicht-machen einfach einen Flunsch und kürzt unsere Gehälter. Viola ist nämlich auch die Event-Managerin der Frankfurter Rundschau und als solche quasi die Chefin des Hessen Rockt-Events und allen, die da so dran hängen.
Neben den 13 Hessen Rockt-Konzerten (eigentlich 14, wenn der Saison-Opener im Oktober mitzählt), wuppt sie unzählige weitere Veranstaltungen im Haus. Dazu noch Messe-Auftritte und Medienkooperationen.
Nicole

Ich hab’ nix anzuziehen. Von unserer Nicole wird kein Mann jemals diesen Spruch zu hören bekommen. Nicole hat haufenweise Zeugs anzuziehen, sie ist schließlich die Hessen Rockt-T-Shirt-Fee. Frau Merch hat alles parat: das klassische kleine schwarze (Shirt), das peppige Girlie-Shirt in türkis, die Kapuzenjacke in petrol oder blau. Die Frau hat eben Stil, auch beruflich. Wenn sie gerade einmal nicht die Hessen Rockt-Devotionalien ordnet, betreut sie in der Marketing-Abteilung der Rundschau den Bereich Kultur. Museen, Konzerte, Kinos sind ihre zweite Heimstätte – neben dem Hessen Rockt-Kleiderschrank.
Arne
Der Arne hat eigentlich Hessen Rockt-Verbot. In den vergangenen Jahren hat er winters wie frühlings so viele Überstunden geschrubbt, dass ihn seine Freundin kaum noch erkannt hat – so selten ließ er sich zu Hause blicken. Deswegen tritt er in der neuen Saison ein bisschen kürzer. Zumal er noch viele andere Aufgaben hat. Arne ist Chef des Lifestyle-Magazins mainSign, zudem betreut er die Rundschau-Seiten “Abo plus” und die Beilage Rhein-Main Umwelt.
So ganz zur Ruhe kommt der alte Hessenrocker aber nicht. Viele Fäden hält er weiterhin in der Hand, gerade was die Hessen Rockt-Internetseite betrifft. Der Arne weiß nämlich alles und hat alles schon gesehen. Sein Rat ist gesucht, seine Worte haben Gewicht. So viel, dass ihn die Redaktion hinter seinem Rücken schon ehrfurchtsvoll “Graue Eminenz” nennt.
Ralf

Ralf ist der Pate. Seine Umarmung ist herzlich, sein Kuss tödlich. Der Marketing-Leiter der Frankfurter Rundschau hat unser aller Lieblings-Event vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben. Logisch, dass er deswegen auch Jury-Mitglied auf Lebenszeit ist.
Ob er das will, ist eine andere Frage. Hessen Rockt hat ihn in eine Art Dr. Jeckyll und Mr. Hyde verwandelt. Tagsüber ist er ganz der seriöse Marketing-Mann. Abends wirft er sich dann den Kapuzen-Pulli über und widmet sich der Punk, Ska oder Soul-Musik. (”Ich bin aber für alles offen”.) Auf Dauer ist so ein Rock’n'Roll-Leben ganz schön anstrengend. Deswegen möchte auch er ein bisschen kürzer treten bei Hessen Rockt.
Ute
Tja, mit dem kürzer treten ist das so eine Sache. Die Ute hat es mal probiert, es ist ihr aber nicht gelungen. Das hat zwei Gründe. Erstens: “Ich bin mit einem Hessenrocker verheiratet.” Zweitens: “Hessen Rockt ist für mich wie eine Sucht. Wenn man erst einmal daran geschnuppert hat, möchte man den Geruch nicht mehr missen.” Und weil die Ute außerdem noch eine ausgezeichnete Fotografin ist, hat sich die Hessen Rockt-Redaktion einfach ihre Dienste gesichert – bevor sie uns noch jemand wegschnappt.
Deswegen ist die Ute jetzt die offizielle Hessen Rockt-Bilderfee. Es tut ja auch ganz gut, wenn bei all den Verrückten hier, auch mal jemand normales dabei ist. Die Stimme der Vernunft trägt bei Hessen Rockt die Kamera.

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Ach Herrje…
Dat bin ja isch!
@ Steven: Mann, das merkst du jetzt erst ? wie wars denn gestern im Bistro ? @ Paul: danke, Silvia hat sich schon bei mir gemeldet
Geil wars! Trotz der ganzen Weihnachtsfeiern, Geburtstage der Schwiegermütter, Schweinegrippe und weihnachtlichen Privatinsolvenzen hatten wir ein fast volles Haus und haben das dann auch schön aufgemischt. Steven hat den Spruch des Jahres gebracht, ich habe mir dabei fast meinen Stringtanga feucht gemacht und habe heute noch nervöse Koliken im Zwerchfell. Schön wenn’s mit Silvia geklappt hat und dixi, dixi, dixi – ähh toi toi toi für die Jury!!!!
Glückwunsch liebe Ute ! Da freuen wir uns schon auf mächtig viele tolle Bilder….
Grüße auch an den Götter-Geo, Gerhard
wenn das Licht ausreicht…gelle…
@ Gerhard: Ja, wenn ihr nicht wieder absolute Dunkelheit bestellt, dann wird das auch mal was mit euch.
Die Grüße bestell’ ich!
Tolles H-Team!
Da weiß ich ja, wen ich demnächst nerven kann
Gruß
Onkel Lü
@ Onkel Lü: Soooo? Wen denn???
@ Onkel Lü: Und vor allem, womit denn um Gottes Willen?