Das Prickeln ist wieder da, der lange, harte Sommer vorbei. Neben dem Weihnachtsfest gibt es nämlich noch etwas, das Musikfreunde im Winter herbei sehnen: Hessen Rockt, den Coverband-Wettbewerb der Frankfurter Rundschau.
Das Fieber steigt. Bei den Bands ebenso wie bei den Fans. Und ganz besonders: beim Hessen Rockt-Team. Mer sinn schon ganz hibbelig – wie der Hesse sagt. Links im Bild, der George, kann sich schon nicht mehr richtig rasieren, so aufgeregt ist er. Gänzlich stoisch gelassen dagegen gibt sich die Viola – rechts im Bild zu sehen.
Obwohl, so ein bisschen nervös wird die Event-Managerin der Frankfurter Rundschau dann doch. OK, die Buchmesse hat sie soeben souverän gemeistert und auch das Museumsuferfest im Sommer hat die junge Frau nicht wirklich in Schwierigkeiten gebracht. Aber so ein ganzer Hessen Rockt-Marathon?
Gut jedenfalls, dass es da Euch noch gibt. Die Fans und die Bands. Auf Euch ist Verlass, Ihr habt bestimmt so manchen Rat für uns parat. Diesen zum Beispiel: Die zwei eingangs erwähnten Feste sind ganz einfach zu unterscheiden. In der Heiligen Nacht gibt’s Geschenke, in den hessischen Rocknächten lässt sich’s besser tanzen. Beide Feierlichkeiten beginnen im Herbst. Weihnachten startet mit Sommerschlussverkauf, Lebkuchen und Spekulatius in die Saison. Der Auftakt zu Hessen Rockt ist das gemeinsame Konzert aller Vorjahressieger – am Freitag, 23. Oktober, im Sinkkasten Frankfurt.
Best-of Hessen Rockt
Das Progamm hat es in sich. Immerhin hat die FR schon viermal Hessens beste Coverband ermittelt. Es steht also ein Sieger-Quartett auf der Bühne, das mit allen Rock’n’Roll-Wassern gewaschen ist. Obendrein fällt das Fest in diesem Jahr mit einer dritten Partyreihe zusammen: der Frankfurter Nacht der Clubs. Mehr Tanz geht nicht.
Den Auftakt am Freitag Abend im Sinkkasten machen um 22 Uhr X-it. Die haben die Hessen Rockt-Staffel von 2006 gewonnen und sind auch sonst eigentlich ganz nette Kerle. Als nächstes, so gegen 23.15 Uhr, sind die Groove Agents an der Reihe. Und die Sieger von 2007 sind nicht halb so unterkühlt wie es ihr Name vermuten lässt. Die machen Alarm und verbreiten Tanzstimmung wo immer sie auch auftauchen.
Eine halbe Stunde nach Mitternacht stürmen dann Sushiduke (Sieger 2008) die Festbühne. Ihre Mission: So viele Musikfreunde wie möglich mit ihrer Begeisterung für Classic Rock anzustecken. Bei Seven Hell, der letzten Band des Abends (ca. 2 Uhr), müssen sie aber keine Überzeugungsarbeit mehr leisten. Die Sieger von 2009 sind schon echte Rocker.
Achtung, eine Ansage
Die Moderation des Abends übernimmt, wer sonst, die bezaubernde Viola. Sie wird ja auch im kommenden Hessen Rockt-Wettbewerb Gastgeberin sein und bei den 13 Konzerten auf den Bühnen quer durchs Hessenland charmant durchs Programm führen. Der George, der faule Hund, wird sie nur am Freitag, beim Auftaktkonzert auf der Bühne unterstützen. Ansonsten wird er sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren: Texte tippen und ab und zu Entscheidungen der Jury verkünden. Der George ist nämlich nicht nur der Redakteur der Hessen Rockt-Seiten, sondern auch Jury-Sprecher. Oder, wie die anderen hinter seinem Rücken sagen: Jury-Häuptling.
So, kurz noch einmal die Hardfacts zum Auswendig lernen
Hessen Rockt, der Coverband-Wettbewerb der Frankfurter Rundschau, geht in die fünfte Runde. Die Auftaktparty ist am Freitag, 23. Oktober, 21 Uhr, im Sinkkasten, Brönnerstraße 5-9. Es spielen die vier Siegerbands der Jahre 2006 bis 2009: X-it, Groove Agents, Sushiduke und Seven Hell.
Das Konzert ist Teil der Nacht der Clubs. Tickets kosten zehn Euro im Vorverkauf, an der Abendkasse zwölf Euro.
Bewerbungsstart für die neue Staffel des Hessen Rockt-Wettstreits ist am Montag, 26. Oktober. Dann geht auch – juhu – die neue Seite an den Start.

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