Die irische Band U2 startet ihre Deutschlandtournee im Frankfurter WM-Stadion. Die Rundumbühne soll wie eine Riesenspinne oder ein Raumschiff auf vier Beinen aussehen.
Frankfurt/Main. U2-Leadsänger Bono (50) steht nach seiner Bandscheibenoperation wieder auf der Bühne: Die irische Kultband kommt an diesem Dienstag (10.8.) mit ihrer „360 Grad Tour“ 2010 nach Deutschland. Das Pop-Spektakel ist zunächst im Frankfurter Stadion und später noch in Hannover und München zu erleben. Frankfurt, wo die Iren schon einmal mit ihrer „ZooTV Tour“ 1993 aufgetreten sind, ist die zweite Station der Welttournee 2010 nach Turin am vergangenen Freitag.
Die Nordamerika-Konzerte im Juni und Juli mussten wegen Bonos Rücken-Operation in der Münchener Uni-Klinik auf 2011 verschoben werden. In Deutschland hatte die „360 Grad Tour“ im vergangenen Jahr bereits im Berliner Olympiastadion und in Gelsenkirchen Station gemacht. Die anderen beiden geplanten Deutschlandtermine in diesem Spätsommer sind Hannover (12.8.) und München (15.9.).
Wegen der gigantischen Rundumbühne, die wie eine Riesenspinne oder ein Raumschiff auf vier Beinen aussieht, haben nach Veranstalterangaben nur 55.000 Zuschauer in dem Frankfurter WM-Stadion Platz, das eigentlich für 65.000 Menschen ausgelegt ist. Restkarten sind noch zu haben. Die Tickets kosten zwischen 40 und 180 Euro plus Vorverkaufsgebühr.
Die Commerzbank-Arena bietet „optimale Sicherheitsbedingungen“ für ein Mammutkonzert, hatte Konzertveranstalter Marek Lieberberg nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten in Duisburg beruhigt. Es gebe „keine Veranlassung, die bestehenden, erprobten und bewährten Richtlinien und Auflagen für Konzerte in der Commerzbank-Arena zu verändern.“ (dpa)


Kommentiere diesen Artikel














