Kinder Kinder. Kaum ist die Sommerpause vorbei, geht’s in der Musikszene rund. Da kommt man ja gar nicht mehr hinterher. Ich kann nur atemlos das Wichtigste kurz zusammen fassen.
1) Iron Maiden sind zurück. Die Briten haben zu ihrem 35-jährigen Bühnenjubiläum die Spitze der deutschen Album-Charts erobert. Ihr aktuelles Album “The Final Frontier” schaffte es auf Anhieb auf Platz eins der Hitparade.
The Final Frontier – Iron Maiden
2) Reamonn lösen sich auf. „Reamonn ist ein wichtiges Kapitel in meinem Leben, wir haben zusammen eine Menge erlebt, viele Länder bereist. Aber die Luft ist irgendwie raus“, sagte Sänger Rea Garvey dem Magazin „In“. „Wir möchten auf unbestimmte Zeit getrennte Wege gehen, nennen wir es eine Schaffenspause“, fügte der 37-Jährige hinzu. Aha. Also steht uns irgendwann sicher eine Reunion ins Haus. Die deutsch-irische Kollaboration hat ja immerhin vor zehn Jahren einen Hit gehabt – „Supergirl“.
3) In betont lässiger Atmosphäre hat sich Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Dienstag mit unserem Lieblingsfrontmann getroffen – mit Bono von U2. Angeblich haben die beiden gemütlich auf einer Terrasse am Schwarzen Meer gesessen und über Fast Food und Musik geplaudert. Laut Nachrichtenagentur RIA Nowosti haben sie aber auch über den Kampf gegen Krankheiten wie Aids und Tuberkulose gefachsimpelt.
4) Apropos Simbel. Unser brutalstmöglicher Lieblings-Ministerpräsident Rolando Koch wünscht sich zur Abschiedsparty Musik von Udo Jürgens. Auf dem feierlichen letzten Empfang am Montag, 30. August im Wiesbadener Schloss Biebrich soll ein Medley aus Jürgens-Liedern erklingen. Schade, dass das Bagger-Lied von Mike Krüger ist. Schließlich wechselt Senhor Rolando doch angeblich in die Baubranche. Der DJ soll außerdem das Hessenlied und die Nationalhymne auflegen. 600 Gäste hat die Staatskanzlei eingeladen, darunter Bimbes-Altmeister Helmut. Aber bitte mit Sahne.
Bodo mit dem Bagger – Mike Krüger
5) Und das Beste kommt als letzte (Lässte?). Die September-Ausgabe des Stahlarbeiter-Fachblatts Metal Hammer enthält eine Sonderbeilage, die sich dem legendären Wacken Open Air widmet. Auf 32 Seiten blicken die Redakteure zurück auf das weltgrößte Metal-Festival in dem verwunschenen Dorf in Schleswig-Holstein. Das Titelbild der Ausgabe zieren übrigens die Big Four des Business: Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax. Das Ganze erscheint heute, am Mittwoch, 25. August und kostet 4,90 Euro.
Enter Sandman – Mr. Tim

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«Frankfurter Rundschau» droht Stellenabbau
Montag, 23. August 2010 um 16:09 Uhr
Hamburg/Frankfurt. Die «Frankfurter Rundschau» steht offenbar vor personellen Einschnitten in der Redaktion. Einem «Spiegel»-Bericht zufolge sind zwischen 30 und 50 Stellen gefährdet, wovon insbesondere die Redaktion betroffen sei. «FR»-Geschäftsführer Karlheinz Kroke sagte am Montag auf Anfrage unserer Nachrichtenagentur ddp, dass «bis auf weiteres zu den Inhalten der vertrauensvollen Gespräche mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und ver.di» keine Stellung genommen werde. Die Gespräche seien am vergangenen Donnerstag aufgenommen worden.
Laut «Spiegel» sind die drohenden Streichungen auf die Anzeigenkrise und das noch immer defizitäre Ergebnis der Zeitung zurückzuführen. Das Magazin beruft sich auf Betriebsratskreise.
Manche Redakteure sähen die Befürchtungen bestätigt, dass das Blatt weiter an Eigenständigkeit verliere. Derzeit liefen Gespräche über Abfindungsprogramme, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
Die «FR» gehört mehrheitlich der Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS). Sie tauscht Texte mit anderen Blättern des Verlages, vor allem der «Berliner Zeitung». Im April hatte zudem eine Redaktionsgemeinschaft die Arbeit aufgenommen, die mit 24 Redakteuren auch die MDS-Titel «Kölner Stadt-Anzeiger» und «Mitteldeutsche Zeitung» mit Texten aus Politik und Wirtschaft beliefert. Das Modell war besonders beim Hauptstadtblatt auf massive Kritik gestoßen, da die Belegschaft Einbußen von Qualität und Eigenständigkeit fürchtete.
Der medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, forderte den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf, sich persönlich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. Die SPD hält über ihr Medienbeteiligungsunternehmen Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH 40 Prozent an der «FR». (ddp-hes)
Share Ist es echt so schlecht um euch bestellt?
Was wird aus Hessen Rockt?
Arne und George was ist?
Alles im grünen Bereich?
Hallo an die Hessen Rockt Redaktion, ist es wirklich so, Anzeigenkrise und ein defizitäres Ergebnis der Zeitung? Warum habt ihr das nicht einmal erwähnt??
Klar sowas hat nun wieder mit Transparenz zu tun.Und wir bloggen nur über Musik!? Aber vieleicht nehmen gerade Arne und George dazu Stellung? In Köln war das schon Tagesgespräch seit mit dem Stadtanzeiger ausgetauscht wurde!
Trotz allem drücke ich der Frankfurter Rundschau und allen Menschen die dort arbeiten die Daumen! Nur solche Typen die meinen sie sind die Helden FRS und selbstgefällig auf einem Sockel stehen werden tief fallen oder sie haben sich schon anders orientiert?
Gruß
Michael
Hallo Onkel Lü,
schon davon gehört oder gelesen wie es der Frankfurter Rundschau geht? Mir war das total klar weil mir Kölner Freunde das schon vor einiger Zeit erzählten.
Wie geht es dir?
Bis bald
Michael
Hallo Michael Berger, da bist Du ja wieder. Ist ja nett, dass Du unsere Arbeit weiter verfolgst und keinen Groll gegen uns hegst.
In Bezug auf Hessen Rockt kann ich nur sagen, dass hier alles rund läuft. Erste Gespräche mit Partnern haben wir geführt. Wir haben ja auch schonmal rund gefragt, ob uns die Community ein paar gute Clubs empfehlen kann. Alles Weitere dazu demnächst und hier.
Gut’s Nächtle
George
Michael@George,
mit dem Groll ist es doch spätestens nach deinem Schneewehen Blog vom 15.04.2010
alles gesagt. Aber du hast nicht unrecht das ich ab und an mal hier reinschaue und das mit dem Stellenabbau finde ich nicht so prickelnd.
Na, ja mal sehen wie sich alles entwickelt.
Bis dahin
Michael
Die Anzeigenkrise kommt mindestens so überraschend wie die Rentenkrise, denn das Internet gibt es ja erst seit kurzem……
Mann oh Mann, da fliegt mir doch glatt das Blech weg.
Zeitungsjournalismus ist doch so mit das wichtigste, was es an Informationsmedien gibt, denn wer schleppt denn schon immer einen Flachbildfernseher oder einen Notebook mit sich rum.
Dann lass dir mal was einfallen, Chef der FR, denn das muss ich als Chef in meinem Beruf auch, um meinen Mitarbeitern den Job zu sichern
Moin,
da hilft es aber nicht, bei einem 2-Jahres Abo einen Ei-Pott Nano dazuzulegen, glaube ich.
Leider habe ich aber keine bessere Idee.
Ich muß zugeben, daß ich noch nie ein Blatt wie die FR abonniert habe. Höchstens im Urlaub kaufe ich mir mal ne Zeitung.
Sollte ich eine Mitschuld haben?
@ Michael Berger
Danke der Nachfrage. Mir gehts gut. Ich arbeite ja auch in einer Kanzlei, die möglicherweise Zu- oder Verkäufe der FR abwickelt
Schlechter Scherz, ich weiß.
Mal sehen, was ich zukünftig für die FR tun kann. An meiner Rente kann ich ja nicht viel ändern, gell Pete? Dann kann ich ja was für die FR tun.
Freue mich auf ein neues Hessen Rockt. Das ist das erklärte Nahziel.
Keep on rocking
Onkel Lü
@Onkel lü,
Meld dich mal hab dir auf die Pinwand geschrieben.
Machs gut