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Nachschlag aus dem sinkkasten

Wie versprochen, hier nun der etwas ausführlichere Bericht aus dem sinkkasten, wo wir am Freitagabend das erste von zehn Vorrunden-Konzerten mit Euch feiern durften. Dass Joe Blob and the Sixtyniners den ersten Abend für sich entscheiden konnten, hat sich ja anscheinend schon rumgesprochen. Und dass Best Adams, AD/DC und Sternenhimmel ebenfalls großartige Gigs hingelegt haben, konntet Ihr schon im Blog erfahren.
Eine kleine audiovisuelle Zusammenfassung unserer Medienpartner RTL Hessen haben wir auch für Euch, mehr Videos vom Abend, ein Interview mit Jan und schicke Backstage-Berichte gibt’s bei Guten Abend RTL Hessen.
http://www.dailymotion.com/videox808jl

Wer trotzdem noch mehr wissen will:

Ausverkauftes Haus, eine eiskalte Freitagnacht und im sinkkasten brennt die Luft: Das sind die Rahmendaten des ersten Vorrundenkonzerts von Hessen Rockt im Jahr 2009, das Ihr wieder zu einem ganz besonderen Abend für uns gemacht habt. Das ist natürlich nicht nur der Verdienst der zahlreich erschienenen Hessenrocker, der treuen Ex-Teilnehmer und Fans des Wettbewerbs, sondern natürlich auch der Verdienst der vier Bands, die um den ersten Platz im Halbfinale spielten.

Das Los schickte Best Adams aus Frankfurt als erste Band von Hessen Rockt IV ins Rennen und damit auf die Bühne vor gut 420 Zuschauern. Wie der Name der Band schon verrät, haben die Frankfurter das Beste von US-Rocker Bryan Adams im Repertoire und entschieden sich für ihren Auftritt bei Hessen Rockt für die Uptempo-Nummern – Mitsingen erwünscht! Die Band um den sehr präsenten und versierten Sympathicus Michael spielte solide und verstand es schnell, das aus der Kälte mitgebrachte Eis der Crowd zum Schmelzen zu bringen. Mit Songs wie “Somebody”, “Summer of 69?, “Run To You” und “Cuts Like A Knife”. Besonders heimelig wurde es, als Frontmann Michael einen Fan aus dem Publikum fischte, um gemeinsam mit Jessica (so der Name des Fans) im Duett “Back To You”zu singen. Ein großer Moment bei Hessen Rockt – nicht nur für die kleine Jessica.

An Startplatz 2 gingen alte Bekannte ins Rennen: AD/DC aus Offenbach, die es im vergangenen Jahr mit ihrer AC/DC-Tribute-Show schon ins Halbfinale geschafft hatten. Wie im Vorjahr begeisterten sie Jury und Publikum mit originalgetreuen Versionen aus der Bon-Scott-Ära, getragen von der grandiosen und vom Original kaum zu unterscheidenden Stimme des Frontmanns sowie den virtuosen Gitarren-Licks des Ausnahme-Talents Norman. Ein großer Moment beim Auftritt von AD/DC: ihre Interpretation von “Rock’n’Roll Train” aus dem neuen Album ihrer Vorbilder. Denn hier zeigten AD/DC, wie viel besser der Song gewesen wäre, wenn ihn Bon Scott noch hätte singen können. Natürlich durften beim Auftritt der Offenbacher Wechselstromrocker zwei Elemente nicht fehlen: der Striptease von Norman und sein Ausflug auf den Schultern der Fans durch den pickepackevollen sinkkasten. Frenetischer Jubel aufgrund dieser meisterhaften Darbietung. Musikalisch wie visuell.

Den Sternenhimmel über Frankfurt zeigte uns die gleichnamige Band auf Startplatz 3, die uns nicht nur mit ihrem Titel-Track von Hubert Kah, sondern auch mit anderen Gassenhauern aus deutschen Landen unterhielten. Besonders bemerkenswert waren der zweistimmige Gesang (männlich wie weiblich) und die tighte Performance der Band. Beonders Frontfrau Anna drückte mächtig auf die Tube und präsentierte selbst gesanglich anspruchsvolle Titel wie “TV Glotzer” von Nina Hagen und “Blaue Augen” von Ideal sehr überzeugend und mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein. Ein charmanter und tadelloser Auftritt von der “Band ohne Homepage” – und ein echter Existenzbeweis für zweifelnde Hessen-Rockt-Blogger.

Tja, und dann kam der Auftritt der Band, die an diesem Abend das Rennen machen sollte: Joe Blob and the Sixtyniners. Die sechs Jungs aus Astheim und Umgebung kennen fleißige Besucher unserer Konzerte idealerweise aus dem vergangenen Jahr, wo sie im Rind in Rüsselsheim den ersten Anlauf zum Sprung ins Halbfinale nahmen und den Einzug knapp verpassten. Wer das Konzert in Rüsselsheim nicht gesehen hat, kannte “die Blobs” aber sicherlich von diversen anderen Konzerten, wo sie in voller Kostümierung als Gäste dabei waren. Und was an dieser Stelle “Kostümierung” bedeutet, könnt Ihr ja in den Video-Beiträgen und zahlreichen Fotos vom aktuellen Auftritt sehen. Hier geht’

s vor allem um eins: um den Spaß auf der Bühne und mit dem Publikum. Dass dieser Anspruch auch musikalisch umgesetzt werden kann, stellten die Blobs wirklich eindrucksvoll unter Beweis. Wer sie bis dahin noch nicht live erleben konnte, war geplättet. So zumindest die Meinung in der Jury. Wer die Blobs aus dem vergangenen Jahr noch in Erinnerung hat, konnte eine enorme Leistungssteigerung feststellen. Dazu kommt noch ein schlüssiges Konzept: Man nehme einen Hit, bisweilen eine recht furchtbare Nummer, und vermische sie mit einem, zwei oder auch mal drei anderen Songs. Es darf auch gern ein bisschen mehr sein. Und heraus kommt ein Hardcore, ein Rock, ein Punk, der es in sich hat. Schaut einfach mal rein bei RTL Hessen!

Kategorien: Allgemein

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