Lady Gaga hat zugegeben, dass sie Kokain nimmt. “Ich werde nicht lügen. Es ist gelegentlich. Und wenn ich sage gelegentlich, dann meine ich ein paar Mal pro Jahr”, sagte die Sängerin dem US-Magazin Vanity Fair. Sie habe auch andere Drogen genommen, aber höllische Angst vor Heroin. Jahrelang habe sie unter ihrem Drogenmissbrauch gelitten und wolle das keineswegs verherrlichen. “Ich will nicht, dass meine Fans dem nacheifern”, betonte die 24-Jährigen.
Aus dem Drogensumpf befreit wurde sie übrigens von ihrer Oma, die sie an ihrem Tiefpunkt für kurze Zeit in ihrem Haus aufnahm. Oma Gaga habe sie bei Seite genommen und gesagt: “Ich werde dich jetzt noch ein paar Stunden weinen lassen. Und wenn diese Stunden um sind, wirst du aufhören zu weinen, die berappeln, nach New York zurückgehen und richtig durchstarten.” Und “hex hex” – wurde sie zum Superstar. Klingt irgendwie nach Bibel und dem Typ, der Lahme gehend macht, aber es hat ja schließlich auch keiner gesagt, dass Drogen keine nachhältigen Schäden im Kopf verursachen.
Ach ja, Sex ist übrigens auch blöd, denn nach Gaga geht beim Geschlechtsakt die Kreavität verloren. “I have this weird thing that if I sleep with someone they’re going to take my creativity from me through my vagina”, lautet das Originalzitat, dass sich ohne Schachtelsatz-Inferno nicht wirklich ins Deutsche übersetzen lässt. Dafür lässt sich die Quintessenz dieses Interviews vorzüglich auf “Denglisch” ausdrücken: Don’t do drugs, ’cause they make you gaga.

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