Weil wir es hier gerade haben mit Led Zep und Jimmy Page, ein kleiner Frohlocker. Herr Page arbeitet an neuen und hoffentlich eigenen Songs. Wirklich, hat er gesagt. Eigentlich sollte er Anfang Juni nur eine Laudatio bezüglich seiner Aufnahme in die Hall of Fame des Londoner Mojo-Magazins halten. Ansonsten eher als verschlossen geltend, nutzte er die mediale Aufmerksamkeit, um die gute Nachricht zu verbreiten.
Noch in diesem Jahr will Page der Welt die Stücke präsentieren. Ein ungewöhnlicher Schritt für den Künstler, der sich über die Veröffentlichung von neuem Material immer sehr bedeckt hielt und stattdessen lieber Bücher las und sich ein Haus am Loch Ness zulegte. Gegenüber der BBC sagte Page:
I’m just looking forward to making some music and surprising people with it. It won’t be just teaming up with lots of people who are [big] names. I’ve got an idea of something which I’ve had for a long time and now’s the time to do it.
Zuletzt war Page mit der Doku It Might Get Loud in Erscheinung getreten, wo er zusammen mit The Edge (U2) und Jack White (The White Stripes) eine Art gitarristischen “Drei-Generationen-Stammtisch” abhält und hier und da auch mal die Les Paul quält. Man munkelt, dass Teile des dort gespielten Materials, sogar auf dem Album landen könnten oder zumindest als Inspirationsquelle fungieren.
“It Might Get Loud” mit Jimmy Page, The Edge und Jack White
Eine musikalische Rückbesinnung auf Led Zeppelin ist aber wohl nicht zu erwarten, da Jimmy Page das Reunion-Konzert mit Robert Plant und Konsorten als eine “einmalige Sache” bezeichnet hatte. Im Prinzip ist das aber auch gar nicht notwendig, denn wo Jimmy Page draufsteht ist in der Regel auch Jimmy Page drin. Und das allein reicht schon als Qualitätsgarantie.

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