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Hessen rockt Marburg

Das zweite Vorrundenkonzert steht vor der Tür. Der Hessen-Rockt-Express rollt Richtung Norden ins idyllische Marburg. Die Elizabeth-Stadt an der Lahn ist bekannt für ihre fortschrittliche Umweltpolitik, die schöne Altstadt und die zahlreiche Errungenschaften auf dem Gebiet der Pockenforschung. Das ist zwar alles schön und gut, doch interessiert uns das an diesem Wochenende eher periphär. Denn es gibt da ja auch noch das Knubbel Center, das seit nunmehr 28 Jahren für Rock ‘n’ Roll und musikalische Unterhaltung der Extraklasse steht. Hier findet sich die Überleitung zur Hessen-Rockt-Vorrunde. Das zweite Vorrundenkonzert findet nämlich auch in diesem Jahr im Knubbel zu Marburg statt. Am Samstag, 15. Januar, 20 Uhr heißt es “Bühne frei” für vier erstklassige und vor allem außergewöhnlichen Bands.

Da wären zum Beispiel Flashback. Der sechs Herren aus Hattersheim bringt uns die 70er-, 80er- und 90er-Jahre zurück und heißen deshalb naheliegenderweise genau so wie sie heißen. Sie empfehlen die Linie zu halten, den Doktor zu rufen und huldigen auch mal dem großen Quinn. Da Flashback aber multilingual sind, geht es auch mal auf Kölsch – BAP auf Hessisch würde sich schließlich nicht wirklich gut anhören.

Wo wir schon gerade bei “-back” waren, machen wir doch mal eine Reise nach Australien. Da gibt es das Outback, eine finstere Gegend bestehend aus Wüste, Felsen und giftigen Tieren. Ob sich Outback deshalb so benannt haben, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass sie eine Vorliebe für Rockmusik der härteren Gangart haben und, passend zum Outback, große Fans von AC/DC sind. Überhaupt haben es Outback mit Abkürzungen: AC/DC, CCR, ZZ Top.  Zusammen ergibt das einen stimmigen Cocktail aus Hardrock und Blues, der perfekt ins Abendprogramm passt.

Wir bleiben klassisch und finden zur Wurzel der Popularmusik: The Beatles, die erfolgreichste Band aller Zeiten. Ungezählt ist die Anzahl der Coverbands, die versuchen den Liverpool-Sound so authentisch wie möglich zu repräsentieren. The Batles aus Büdingen verfolgen da einen ganz anderen Ansatz. Sie covern die Beatles, allerdings “mit Eiern”, was den etwas in die Jahre gekommenen Sixties-Produktionen extrem zu Gute kommt. So hat man die Beatles noch nicht gehört

Den Schlusspunkt des Abends setzen die Wetzlarer von Mandowar – ein wahres Coverband-Kuriosum. Oder hat jemand schon mal Iron Maiden’s “Fear of the Dark” auf einer Mandoline gehört? Oder Alice Cooper’s “Poison”? Ich jedenfalls nicht. Ihren Stil beschreiben Mandowar als Hart-Acoustic-Rock. Eigentlich ein Widerspruch in sich, der erst mal Fragezeichen aufwirft. Die Aufgabe von Mandowar wird es am Samstag sein, diese Fragezeichen möglichst eindrucksvoll zu beseitigen.

Um 20 Uhr geht ‘s los. Einlass ist um 19 Uhr. Also Navi auf “Marburg Schwanallee 27-31″ programmieren und schon steht einem tollen Konzertabend nichts mehr im Wege.

Onkel Lü | 14. January 2011, 18:32

Immer wenn ich durch Marburg fahre, erinnert mich die Burg e bissi an Hogwards… GEIL

Auf dass HR in Margurg ein zauberhasftes Feuerwerk wird!

Horrido

Onkel Lü
http://www.mehrschall.de

Onkel Lü | 14. January 2011, 18:36

Ich glaub, meine Tastatur is kapott..

Basti | 15. January 2011, 11:21

Bist du sicher, dass es nur die Tastatur ist??? ;-) Bis später!

Onkel Lü | 15. January 2011, 14:35

@Basti: Ja watt denn sonst? Der Pipimann?

Kraus | 15. January 2011, 16:46

Ei, wie teuer is das denn?

M!CKY / laut?los! | 15. January 2011, 16:54

Soooooooo,
ich drück dann mal unserem OMA-Enkel (http://www.okmainspitze.de) FLASHBACK für heut Abend die Daumen. Rockt Marburg-viel Erfolg in der Hessen rockt Szene !!!!!!

Rock’n'Röll und laut?los!er Gruss M!CKY

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