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Kategorien: Hessen Rockt - Wettbewerb, News
Schlagworte: Buzzing Basement, Hessen Rockt VI, Hier kommt Alex, Lorsch, MrFriendly, Musiktheater Rex, Playground Heroes, Vorrunde 2011
Band zwei und drei haben mich am meisten überzeugt. Daher kann ich die Entscheidung der Jury nachvollziehen… Der Sänger von Buzzing Basement hat eine total ausßergewöhnliche Stimme, die ich so noch nie gehört habe… Das bleibt auf jedem Fall im Gedächtnis! Klasse, ich wäre gerne live dabei gewesen!
Aber der Sound von den ganzen Videos ist irgendwie nicht so gut wie von den anderen Vorrundenkonzerten.
Hat wer die erste Publikumsreihe bei Mr Friendly angeschraubt
. Nach dem Video etwas unverständlich ruhig.
Also nachdem die Videos ja sehnsüchtig erwartet wurden, bei all dem Geschreibsel was es hier gab muss ich schon sagen, dass man wohl kaum von einem Skandal sprechen kann. Dass das Publikum bei der ersten Band des Abends etwas verhaltener ist und dass ein Publium bei Punkrock naturgemäß deutlich wahrnehmbarere Bewegungen macht (und gleichzeitig Spielfehler nicht so auffallen!), liegt in der Natur der Sache und lässt keinerlei Rückschlüsse auf musikalische Qualitäten zu. Für mich ist das eine reine Geschmacksfrage…
Na, die waren aber nicht nur bei Mr. Friendly angeschraubt. Das müssen die Damen und Herren von der Butterfahrt gewesen sein, die sich verfahren hatte. Nach dem Busfahrer sucht man heute noch.
@Patrick: Da das ja so einfach ist, dies zu beurteilen, schlage ich vor, einfach nur noch ein (auch noch qualitativ bescheidenes und somit kaum wirklich, schon gar nicht akustisch beurteilbares) Amateur-Video auf die HR-Seite zu stellen, kurze Abstimmung – und schon haben wir die “beste Coverband” Hessens. Kann es evtl sogar sein, dass schwache Titel der durchgefallenen und starke der weitergekommenen Bands online gestellt wurden. Ohne jede Polemik, ich möchte wetten, Du bist kein Musiker?!
@Hana: siehe @Patrick
@Dan – leider falsch gewettet – und wieso einfach? Ich habe doch geschrieben, dass es Geschmacksache ist. Die Bands liegen alle in einem brauchbaren Bereich und das ist bei HR nicht immer so. Wobei man fair sein und zugeben muss, dass die Originale der gecoverten Versionen schon unterschiedliche Level haben. So könnte es doch theoretisch sein, dass eine Tote-Hosen-Coverband näher am original ist, aber Toto als Original einfach viel schwerer zu erreichen ist. Bei den Toten Hosen gehört die “breite eins” dazu, bei Toto geht das gar nicht. Wie will man sowas gerecht bewerten? Geht schlicht nicht…
“Für mich ist das eine reine Geschmacksfrage…”
Darin liegt wohl auch das Problem, dass hier jährlich durchgekaut wird. Die Entscheidungen der Jury sind nicht transparent sondern “basta”. Es gibt keine greifbare Bewertungsmatrix die eine Orientierung gäbe. Das wäre ja nicht so schwer.
Zudem weiß man nicht mal wer in der Jury hockt und was ihn dazu qualifiziert. Lediglich Rundschau und Veranstalter geben sich zu erkennen. Ob der Bierhändler und der Radiotyp irgendwas mit Musik am Hut haben, kann kein Mensch nachvollziehen. Einer davon versaut lediglich sein Image regelmäßig in den Kurzvideos.
Vermutlich weiß auch der Veranstalter nicht mehr so richtig wass er will, sonst würden hier ja nicht Bands antreten, die mit dem ausgelobten Preis vermutlich nichts anfangen können. Da gibts ja im Festzelt mehr für die Halbprofis hier.
@ bob. ist doch immer wieder lustig, dass es menschen gibt, die alles schlecht finden aber morgens als erstes ihre kiste hochfahren und auf die hr- page gehen. scheinen keine freunde zu haben für einen anderen zeitvertreib.
@DrBob: da gebe ich dir aber recht. Das alles würde noch an Qualität gewinnen, wenn die Jury ihre Entscheidungen begründen würde und die “alle waren so toll”-Statements entfallen würfden. Die Ausgeschiedenen wüssten dann, woran sie arbeiten müssen und die guten würden nicht mit den Schlechten in einen Topf geworfen, was ja für “ausgeschiedene Gute” wie hier zu sehen ein Problem sein kann.
@Zippo:
Wieso kritisierst du Dr. Bob? Ich kann nicht erkennen, dass an seiner Aussage etwas falsch ist.
@Patrick:
Ich muss dir beipflichten. Es ist sicherlich ein musikalischer Unterschied, ob man eine Toto Nummer covert oder einen relativ anspruchslosen Titel von wem auch immer. Die Frage ist aber, ob die Jury überhaupt bereit oder in der Lage ist, solche grundsätzlichen musikalischen Dinge zu berücksichtigen.
Letztlich geht es dem Veranstalter doch darum – was absolut legitim ist -, eine Band zu haben, die massenkompatibel ist und auf den verschiedenen Events “für Stimmung” sorgt. Je höher der Alkoholpegel, desto einfacher ist es, das Publikum zu begeistern. Und dann gilt: Je banaler der Titel, desto größer die Stimmung.
Zwecks Transparenz der Juryentscheidung war’s bei HR II und III so, dass sich die Loser nach dem Konzert das Statement bei selbiger abholen konnten (wen’s dann noch interessiert hat). Ich weiß das, weil ich selbst zweimal zu diesem armseeligen Häuflein gehört habe und denke, dass sich heute daran nicht viel geändert hat. Die damalige Begründung zu diesem Verfahren ist nachvollziehbar, kann man aber geteilter Meinung hierrüber sein. Sinngemäß: Man wolle von der Bühne runter keinen Verlierer auch noch zusätzlich verunglimpfen, bemitleiden, massregeln, oder was auch immer…! Kann man akzeptieren, muß man nicht. Die Jury selbst würde sich dadurch qualitativ und kompetent jedoch in ein wesentlich besseres Licht setzen. Zwar zu Lasten einiger Ausscheider, aber solche Anfeindungen wie oben könnten dadurch vermieden werden. Obwohl, – dann würden nicht die Entscheidungen, sondern die Begründungen zerpflückt. Hach, das Leben ist ein’s der schwersten.
“ist doch immer wieder lustig, dass es menschen gibt, die alles schlecht finden”
Bist du jetzt hier der Abnickaccount? Wäre dies eine Veranstaltung der Bildzeitung könnte man dir recht geben. Ist es aber nicht. Und je weniger Transparenz herrscht, umso lauter und deutlicher wird die Kritik. Die Rundschau steht auch für kritisches Verhalten und ich denke, dass ich einiges Konstruktives oben dargestellt habe. Andere haben das ja auch verstanden.
“Obwohl, – dann würden nicht die Entscheidungen, sondern die Begründungen zerpflückt.”
Wer damit nicht leben kann, sollte keine Entscheidungen treffen (dürfen).
Äh, was ist ein Abnickaccount?
@ Dr(nach dem gleichnamigen Radiosender): Ich denke, diesbezüglich hat die Jury ein wesentlich “dickeres Fell” als einige Ausgeschiedene. An einem Wettbewerb teilnehmen ist eine Sache, aber dann so à la Bohlen auch noch mit Schimpf und Schande von der Bühne verwiesen zu werden, ist eine andere. Das sollte dann doch jedem Einzelnen überlassen werden, sich sein Fett abzuholen.
Da kann ich dem Paul nur recht geben.
Ein Bewertungsschema hat ja nix mit Schimpf und Schande zu tun.
Das mit Schimpf- und Schande muss so nicht sein. Man kann auch konstruktive und diplomatische Kritik geben. Ich denke auch, dass man ohne Begründung genau das Gegenteil dessen erreicht, was man will: alle nicht weitergekommenen Bands stehen so in dem Licht schlechter gewesen zu sein, als die Weitergekommenen und zwar auch dann, wenn die Entscheidung eigentlich andere Gründe hatte.
Jede Band – egal wie gut oder schlecht sie ist – hat irgendwelche Fans, die ihr ständig bestätigen, wie geil sie ist. Andere lehnen eine Band von vornherein aus Grund x oder y ab. Wenn ein Veranstalter einer Band absagt, dann benutzt er dafür oft auch einen Vorwand. Die Gelegeneheit aufrichtige, konstruktive Kritik zu bekommen, haben Musiker so gut wie nie. HR verkauft sich als Wettbewerb – es sollte sebstverständlich sein, den ausgeschiedenen einen Hinweis zu geben, warum sie nicht mehr dabei ist und zwar offiziell. Das würde HR qualitativ auf ein ganz anderes Level heben.
So wie es jetzt ist, wäre es vergleichbar mit einem 100m Läufer, der über Jahre hinweg versucht die Olympiaqualifikation zu schaffen, man ihm aber nie seine Zeit sagt, sondern nur dass andere schneller waren. Würde man ihm hingegen z.B. sagen, dass andere im letzten Streckenabschnitt schneller sind, hätte er die Möglichkeit sein Training anzupassen. Würde man ihm sagen, dass andere doppelt so schnell sind, hätte er die Möglichkeit zu entscheiden sich andere Ziele zu stecken.
Hallo liebe Hessen Rockt Gemeinde,
habe es nun endlich geschafft mir die Videos mal anzuschauen auf
die ich ganz gespannt gewartet habe nach der ganzen Schreiberei im Vorfeld,
und ich muss sagen, dass ich nicht nachvollziehen kann, wieso es hier zu solch einem Aufstand kam. Meiner subjektiven Meinung nach sind alle Auftritte der vier Bands super.
Da wollte ich nicht in der Haut der Jury stecken. Ok ich war nicht live vor Ort, aber nachdem was ich gelesen hatte, hatte ich was ganz anderes erwartet. Für mich alles solide Auftritte. Nach Skandal sieht das für mich auch nicht aus. Und über den Gesang des Riesen kann ich auch nicht negatives finden, wie es in dem Zeitungsartikel stand. Hatte eher nen Gesang a la Menderez erwartet. Gott sei dank ist dem nicht so.
Werde mir das alles in der Batschkapp mal anschauen, ob da wirklich solche Welten dazwischen liegen
@Brandy: Ich kann dir nur beipflichten. Die teilweise schon hysterisch anmutende Diskussion ist im Grunde nicht ganz nachvollziehbar, wenn man sich die Videos anschaut. Vielleicht hat die Stimmung, die bei HKA herrschte, als die vordere Reihe sich lautstark am Gesang beteiligte, bei der Band selbst schon eine gewisse Erwartungshaltung geweckt, was die Chancen aufs Halbfinale angeht. Irgendwie auch verständlich, dass man die Situation so einschätzen kann und u. U. davon ausgeht, dass es die Jury genauso sieht (oder sehen muss). Umso größer dann die Enttäuschung, wenn das Urteil so gar nicht zur eigenen Wahrnehmung passt. Das ist menschlich und nachvollziehbar; sicher geht es (fast) allen Bands so, die an HR teilnehmen, sich vielleicht lange darauf vorbereiten usw. Aber man sollte letztlich das Urteil – und sei es noch so schwer zu verstehen – einfach akzeptieren und das Thema abhaken. Zu ändern ist es ohnehin nicht …
Was schön ist, ist, dass hier wirklich hart aber fair diskutiert wird, das war schon mal anders. Videos in dem vorliegenden Style, würde es als Roughmix bezeichnen, geben keinen wirklichen Sound-Eindruck vom Livegig, da fehlt einfach zuviel. Aber der optische Eindruck ist für eine Band durchaus verwertbar, und das ist schon was anderes, bei HR ne halbe Stunde zu powern, wie einen kompletten Gig mit dem enthaltenen Füllmaterial zu filmen. Diese Eindrücke sollte man als Band immer mitnehmen, dafür ist HR schliesslich da. Zu messen gibts hier nix, sonst machen demnächst ein paar Arpeggiokünstler ein Trio auf und bombardieren uns mit Mac Alpine Licks….
Meine Meinung nach den Videos wäre: Toto am Drum sehr gut geshuffelt, Gesang fällt leider ab, ansonsten groovts, echt ok. Der Gerhard wie immer gitarristisch korrekt, aber nicht Euer Über-Super-Stück. Der Bon Scott Interpretation konnte ich hier nix abgewinnen, da kann die Band bestimmt bessere Nummern, sonst hätten se ja net gewonnen. Und die Hosen waren erstaunlich gut, und wer sagt, dass die Hosen einfach zu covern sind, und z.B. Toto schwer, der verwechselt mit Sicherheit einiges. Extremisten wie z.B. der Paul Gilbert, der 100 Töne (sauber) pro Sekunde braddelt und auch noch ne brauchbare Bluesaxt hinlegt, gibts net so viele, schon gar net bei HR.
Musik ist Geschmackssache und Herzensangelegenheit, und ausserdem gehörte se zum Handkäs’….
Tommy
@Tommy:
Ich denke mal eher, das war eine Cover-Version von “The King” und nicht von Bon Scott. Hat sich für mich eher nach “The King” angehört…..
Ich fand´s gut.