Frankfurt verliert ein Stück Ausgeh-Kultur. Das O25 gibt auf. Am heutigen Freitag öffnet der Club an der Ostparkstraße 25 ein letztes Mal seine Pforten. Danach wird’s ein ganzes Stück ruhiger am Ostpark. Auf ihrer Facebook-Seite schreiben die Betreiber Uli Schlepper und Jesko Barabas:
Nach 1.000.000 geiler Events, wilden Exzessen und verrückten Shows. Nach 100en von Partyideen, 1000en von DJs, vielen, vielen Bands und Soundsystemen, haben wir uns entschlossen einen Schlussstrich zu ziehen und das o25 nicht weiter zu betreiben!
Das heißt vorerst: nie wieder Bollywood Party. Kein Indierock im Karrera Klub mehr. Keine verrückten Partys oder Events, wie die Luftgitarrenmeisterschaft. Vor allem: Wo sollen wir denn jetzt hingehen, wenn es drei Uhr nachts ist, wir aber noch nicht müde? Etwa in einen Schicki-Club mit irgendeiner schrottigen Elektro-Musik? (Sorry Arne). Nee, echt net.
Bleibt nur noch ein letzter Schwof über das Parkett im O25 heute Abend. Ab 22 Uhr grillen die Macher auf dem Hof. Bis 23 Uhr ist der Eintritt frei. Die letzten Alkoholbestände dürfen die Gäste auch vernichten. 100 Liter Freibier stehen bereit. Für die Musik sind die o25 Allstars zuständig: die Fitnessboys, Soundbwoys Destiny, Markus Göllner vom Karrrera Klub und das Milli Vanilli Soundsystem. Dazu gesellen sich Gäste auf dem elektro/minimal Floor.

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