Lebendig. Dieses Wort beschreibt die Frankfurter Berger Straße am besten. Anderswo sind die Wege prachtvoll oder gar endlos. Die Berger aber, lebt einfach. Tratschen, shoppen, flanieren, einkehren, sich sonnen, das Leben wahlweise be- oder entschleunigen. Hier geht das alles.
Das macht auch das Bergerstraßenfest zu einem Erlebnis. Und weil die Frankfurter Rundschau überall zu finden ist, wo etwas los ist in der Stadt, leuchtet das frische Grün des Zeitungs-Logos auch auf dem Bergerstraßenfest. Erstmals betreut die FR dort eine eigene Musikbühne, am unteren Ende der Meile, direkt gegenüber des Bethmannparks.
„Es ist ein sehr schönes Fest, an dem wir gerne mitwirken“, sagt Viola Hacker dazu. Der Eventmanagerin des Hauses hat es besonders das familiäre Ambiente des Festes angetan. „Es ist ein gemütliches Miteinander“, sagt sie. Und natürlich ist es auch eine Gelegenheit, der heimischen Musikszene eine Plattform zu bieten. Neun Bands spielen in den drei Tagen bei der FR.
Freitag, 9. Juli
Den Freitag bestreitet die Gruppe Frisch Gepresst, von 19 bis 23 Uhr. Seit 18 Jahren beeindruckt die Truppe mit Coversongs aus dem Bereich Progressive Rock. Stücke von Genesis, Manfred Mann oder Pink Floyd bringen Frisch Gepresst ohne erkennbaren Qualitätsverlust live auf die Bühne. 2008 hat sie das auch bis ins Finale von Hessen Rockt getragen.
Frisch Gepresst
Samstag, 10. Juli
Den Samstag eröffnen die Jungs von Dadefür mit handfesten deutschen, ja fast schon hessischen Rocksongs. Direkt im Anschluss erzählt uns Kenneth Minor mit seiner Gitarre von der Welt. Das Unterhaltungsprogramm übernehmen von 15.30 bis 18 Uhr Los Amigos – die Ansgar Brinkmänner der lateinamerikanischen Musik. Für Fußball-Laien: Ansgar Brinkmann galt als der „weiße Brasilianer“.
Ganz unbrasilianisch gehen dafür von 18 bis 20.30 Uhr die Cowboys on Dope zur Sache. Die haben sich eher dem Psychedelic Country-Rock verschrieben. Eigenkompositionen und eigenwillige Cover stehen auf dem Porgramm. Dargeboten von drei Männern mit zwei Gitarren und einem Gitarrenkoffer.
Der Abend steht unter dem Einfluss des runden Flugobjekts. Jogis Rasselbande rangelt im Fernsehen mit den Kämpen aus Uruguay um den dritten Platz bei der WM. Aber auch Freunde der Tanzmusik kommen auf ihre Kosten. Nach dem Spiel stehen bereit: The Groove Generation. Bekanntlich hat die Soul-, Pop- und Funk-Coverband bei Hessen Rockt in diesem Jahr die Auszeichnung als beste junge Band einheimsen konnte. Und das passt ja ganz gut zu Jogis Jungspunden.
Dadefür – Die Rosarote Brille
Kenneth Minor bei Balcony TV
Los Amigos auf dem IHK Zeugnistag
Cowboys on Dope – Wanna be your Dog
The Groove Generation im Hessen Rockt-Finale
Zum Ansehen bitte klicken.
Sonntag, 11. Juli
Der Sonntag ist für Sieger da. Den Anfang machen von 12 bis 15 Uhr The Boptown Cats, die im April das Hessen Rockt-Finale 2010 für sich entscheiden konnten. Sie bieten Rock’n’Roll und Rockabilly der 50er Jahre. Nachmittags tanzen die Besucher von 15 bis 18 Uhr zu den Klängen von Kay Ree – also zu Jazz, HipHop und Soul.
„Deutschlands älteste Boyband“, so bezeichnen sich die Jungs von Joe Blob zumindest, entert dann von 18 bis 20.30 Uhr die Bühne. das wird heiß. Und ein heisses Tänzchen liefern sich danach dann die Holländer mit den Spaniern. Die glücklichen Bastarde. Verzeiht mein Französisch.
The Boptown Cats im Hessen Rock-Finale
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Kay Ree – Endless Melody
Joe Blob – Rock Classics

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