Also ich hab’ ja Heuschnupfen. Das heißt: Eine Nacht in der Scheune finde ich nicht romantisch. Hinter dem Strohballen knutschen? Nix für mich. Aber so schlimm, wie den ehemaligen Cellisten des Electric Light Orchestras (ELO) hat es mich nicht getroffen. Mike Edwards, immerhin Gründungsmitglied von ELO, ist an Heu gestorben. Ein herabstürzender Ballen hat den offenbar zart besaiteten Cellisten erschlagen. Potztausend.
Das schreibt die Baseler Zeitung:
Der 600 Kilogramm schwere Heuballen sei einen Hang hinabgerollt, habe ein Hecke durchbrochen und sei dann auf eine Strasse gerollt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dort sei der Heuballen gegen den Wagen des 62-jährigen Edwards geprallt, der sofort tot gewesen sei. Der Unfall ereignete sich in Devon im Südwesten Englands.
Meine Güte. Dabei hatte alles so gut ausgesehen. Edwards wirkte Anfang der 1970er Jahren am Stil von ELO mit. Dann hat er die Band aber kurze Zeit später verlassen. Falsche Entscheidung. Die anderen starteten prompt durch. ELO waren in den 70er und 80er Jahren mit der Verbindung von Rock- und Popmusik mit klassischen Streichern erfolgreich (“Don’t bring me down”).
Rock-Verschwörung?
Tja, diese Pop- und Rockmusiker. An Drogen- und Alkohol-Tode hab ich mich gewöhnt. Gerne zusammen mit Verschwörungstheorien, wie bei Jim Morrison, Jimi Hendrix, Rolling Stone Brian Jones und oberfaul: Paul Mc Cartney. Aber jetzt das?
Ich meine, Falco ist wenigstens von einem Bus gerammt worden, als er total zugedrönt in der DomRep unterwegs war. Und bei Michael Hutchence (Ex-INXS) kann auch niemand genau sagen, ob es Selbstmord oder ein Unfall bei merkwürdigen Sexspielchen gewesen ist.
Nun also ein Heuballen. Und wer weiß? Vielleicht gibt es auch hierzu eine passende Verschwörungstheorie. Weiss jemand was?
Don’t bring me down – ELO

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Wenn man AC/DC glauben darf, hat Heu ja auch explosive Eigenschaften. Zumindest singen die das doch die ganze Zeit: “Cause I’m T.N.T. – Heu, Heu, Heu…”
Und – fuck – 600 Kilo T.N.T. …