Australien rockt. Am Freitag, 05. März bringen die Jungspunde von Airbourne mit “No Guts, No Glory” ihr zweites Studioalbum heraus. Die vier-köpfige Band um die Gebrüder O’ Keeffe steht für testosterongeschwängerten Hardrock australischer Prägung. Nicht nur die Tatsache, dass bei Airbourne zwei Brüder die Strippenzieher sind, lässt Vergleiche zu den großen Landsmännern von AC/DC zu.
Auch der Sound und die Message ihrer Songs kommt den großen Vorbildern sehr nahe. Ähnlich wie bei AC/DC hören wir oft von biertrinkenden Männern, die gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen sind und nun auf dem Wege sind, sämtliche Jungfrauen der Nation zu beglücken. Joel O’Keefes Gesangsstil erinnert an den jungen Bon Scott und auch die Herren von Rose Tattoo stehen hier und da Pate.
Das Schöne an der Sache ist aber: Airbourne klingen wesentlich frischer, dynamischer und lebhafter als ihre in die Jahre gekommenen Vorbilder. Bereits ihr aus dem Jahr 2007 stammendes Debütalbum “Running Wild” versprüht längst verloren geglaubte Headbanger-Energie. Die Musik ist schnell, laut und verfügt über sämtliche Zutaten, die ein richtiges Hardrock-Album ausmachen. Die Refrains sind hymnisch und verursachen beim Hörer zwangsläufig dieses “fiese Grinsen”, das man in dieser Ausprägung zuletzt bei Guns ‘N’ Roses, Mötley Crüe und Aerosmith gesehen hat. Titel wie “Stand Up For Rock ‘n’ Roll” oder “Girls in Black” machen unmissverständlich klar, wohin die Reise gehen soll.
Bereits mit elf Jahren beginnt Joel O’ Keefe seine Gitarre mit AC/DC-Riffs zu malträtieren und überredet seinen älteren Bruder Ryan doch das Schlagzeug spielen zu erlernen. Zunächst jammen die beiden im Proberaum vor sich hin und begnügen sich mit mehreren Anzeigen wegen nächtlicher Ruhestörung. Das ändert sich 2003, als Gitarrist David Rhoads und Bassist Justin Street zur Band stoßen. Von jetzt an treten Airbourne bei jeder Gelegenheit live auf. Da Airbourne im idyllischen Warrnambool jedoch keine Perspektive sehen, um den großen Durchbruch zu schaffen, zogen sie 2005 kurzerhand ins nah gelegene Melbourne. In die “große Stadt”.
Seitdem geht es mit der Band steil bergauf. Ende 2005 unterschreibt der rockende Vierer seinen ersten Plattenvertrag bei Capitol Records. Darauf folgten Touren als Support von Mötley Crue, Motörhead und den Rolling Stones. Inzwischen ist Airbourne bei Roadrunner unter Vertrag. Die Aussie-Welle ist inzwischen auch nach Europa übergeschwappt, bei Rock am Ring und dem Wacken Open Air sind sie inzwischen Stammgäste. 
Das zweite Album knüpft nahtlos an “Running Wild” an. Die Texte sind weiterhin alles andere als lyrisch und es geht gewohnt rauhbeinig zu. “No Guts, No Glory” legt noch eine ganze Schippe drauf. Auch wenn man sich permanent an die glorreichen Bon-Scott-Zeiten zurückversetzt fühlt, so ist Airbourne eine Band, die sich durch ihre energiegeladenen Live-Shows und ihre Authenzität deutlich vom Einheitsbrei abhebt.
Pünktlich zum Verkaufsstart kommen Airbourne auch nach Deutschland. Am Mittwoch, 10. März gastieren sie im Wiesbadener Schlachthof.

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AIRBOURNE ROOOOOOOOOOOOOCKT!!!!
Grüssli
Uuhhhh, ich war Gestern Abend im Schlachthof in Wiesbaden bei Airbourne….
Die Vorgruppe war echt übel….
Aaaaber die Jungs von Airbourne waren der Oberhammer! SAUGEIL!!!!!
Ich bon zwar etwas taub jetzt, da ich nur ca. 5 Meter vor der Box meinen Platz hatte dummerweise meinen Gehörschutz vergessen habe aber egal….HAUPTSACHE ES HAT GEROCKT
Moin, hab mir die 2 Videos da oben angeschaut….geht gut ab, irgendwie hatten wir das aus Down Under schonmal…so vor ca. 35 Jahren….. Heißen die hier nicht etwa Young und Scott mit Nachnamen ? Das würde den Sound und die Machart erklären, von wegen der Apfel fällt nicht weit vom Stamm….
Gut so, dass es solche Jungs auch heute noch immer wieder mal gibt, ehrlich, hart und kompromisslos – Und endlich mal en FR-Artikel der auch mir was neues, interessantes bringt….
Weiter so, CU
Jaaaa. die Verbindung ist nicht von der Hand zu weisen…Aber ich glaube das wollen die auch gar nicht! Die haben es halt mit der Muttermilch schon bekommen
Die sind halt stelleneise um ne gute Spur härter und schneller, haben aber immer noch den schönen “antiken” Assi-Marshall-Sound der grade so viel zerrt das es zwar geil abgeht aber nicht matscht….Die machen echt Spaß….Und sind Live vor allem echt gut! Sauber gespielt ne Menge Power auf der Bühne, ging echt gut ab!
Da stand ich auch schon, auf der großen Schalchthof Bühne, und das alles Dank HESSEN ROCKT
Vielen Dank für die positive Kritik! Die AC/DC-Anleihen sind mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen, aber: Ich war auch im Schlachthof und zum Airbourne-Auftritt fallen mir genau zwei Worte ein: ENERGIE und EIER!!! Alter, gehen die ab und alter, können die spielen! Die Musik ist mit Sicherheit nicht innovativ, aber sie ist ehrlich, handgemacht und eine wohltuende Abwechslung zu den Sachen, die sich heut zu Tage Rockmusik schimpfen…
Wenn ihr noch was in der Richtung sucht, guckt euch mal BLACK STONE CHERRY an: http://www.youtube.com/watch?v=R7ozllFholA
Gruß,
Basti
Eier ? gabs da Omlette oder was ?