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In Köln ist immer Sommer

2010.10.28_Lili_auf

Das war ja wieder klar. Der Kölner Stadtanzeiger ruft für den Herbst einen Musikwettbewerb aus und prompt steuert eine Band den Sommerhit des Jahres bei. Ich muss es so deutlich sagen: Die Gruppe Klar! hat’s einfach verbockt. Stand doch alles schwarz auf weiß geschrieben. Das Köln Rockt-Finale ist am Freitag, 29. Oktober. Wäre es denn so schwer gewesen, einen Herbst-Hit zu komponieren?

Klar! – Wir machen uns den Sommer

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20101016 2. Halbfinale KOELN ROCKT HardRockCafeIst natürlich Quatsch. Für die kalendarische Verspätung können die Jungens von Klar! nichts (Bild links ist von Franz Schwarf). Der Wettbewerb Köln Rockt ist ja bereits im April mit der Bewerbungsphase losgegangen. Im Juli und August liefen die Vorrundenkonzerte. Also doch im Sommer. Wohl deswegen ist auch das Teilnehmerfeld insgesamt so sonnig und gut gelaunt geraten.

305 Bands haben sich beworben. 32 schafften es in die Liverunde.  Und bemerkenswert viele davon klingen eher poppig-fröhlich als herbstlich-deprimiert.

Nachzuhören ist das auf dem großartigen Sampler “Köln Rockt”. Den hat die Plattenfirma EMI am 8. Oktober veröffentlicht, also gerade noch so in den goldenen Spätsommer hinein. Und auf dieser Doppel-CD sind sie alle versammelt – die Köln Rockt-Bands.

Lili – L’insolente

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Und eine Einzelkünstlerin (auf dem Bild ganz oben, das Stefan Worring geschossen hat). Eine junge Französin aus dem fernen Paris hatte sich ebenfalls auf der Bühne im schöne Kölle eingefunden. Die 24-jährige Aurélie Guillemin weilt zum Studium in der Stadt, weitab von Freunden und Familie. Aber die Kölner sind ein fröhliches und gastfreundliches Völkchen. So bekam Lili ebensoviel Beifall wie die anderen Bands des Abends.  Zumal auch viele Exil-Franzosen zu Unterstützung das Konzert besuchten.

Miao Mio – Hintertür

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2010.10.28_Miaomio_picWas auch immer sie da singt, es ist ein Ohrwurm. Gleiches gilt für den Hit, den die Mädels von Miao Mio eingereicht haben. Das Quartett aus Bonn schießt emotionale Indie-Pop-Perlen durch die Hintertür ins Ohr. Lala-Musik vom Feinsten, wo ich mich abends auf dem Sofa immer wundere. Woher kommt das nun wieder, was ich vor mich hinsumme? Miaos Song “Lauf” ist auch schon bei Marienhof im Hintergund gelaufen. Vielleicht habe ich mich da angesteckt.

Wie dem auch sei. Auf dem Kölner Stadtatlas der Musik sind viele solcher Perlen zu finden. Ich finde das sehr beruhigend, dass Köln nicht nur nach de Höhner klingt. „Köln Rockt“, sagt auch Manfred Rolef von der EMI „ist eine gute Gelegenheit, nach Talenten Ausschau zu halten.“ Der muss es wissen. Rolef betreut den gesamten Katalog des Unternehmens für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Den Köln Rockt-Sampler hat er jetzt noch zusätzlich im Angebot – überall im Fachhandel erhältlich. Darauf gönne ich mir noch ein Wasabi-Nüsschen.

Wasabi Nuts – Alles oder garnichts

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Brett Pitt | 25. December 2010, 12:35

Hahaaa, Feivel. Thema verpasst?
Frohe Weihnachten!
Meintest Du das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=grmz6x9lE-Y
Das hier isbesser, oda?
http://www.youtube.com/watch?v=ITlr1Dg_pXc

Gehört wohl ins Cover-Thema?

feivel | 25. December 2010, 16:28

Ja, der i pod wollte nichtso wie ich ;)

Brett Pitt | 25. December 2010, 21:48

… wohl zu Weihnachten bekommen, was?

Paul "the Pock" | 26. December 2010, 07:48

Respekt! Im Gegensatz zu den meisten anderen, arbeitet dieses Studio ja noch, wie in den guten alten 70ern mit links/rechts Pegel (Wasabi Nuts). Jetzt weiß ich auch, was mir die ganze Zeit bei den “modernen” Produktionen gefehlt hat. Dieses heutige sterile und furchtbar reine Gefühl kommt nicht nur durch die Digitaliechnik, sondern da sind anscheinend auch etliche Tontechniker mit daran schuld.

So ein Sampler wäre übrigens auch eine nette Idee für Hessen rockt. “Live – Album”, die Aufnahmen werden doch sowieso gemacht, da müsste das doch bei einer gewissen Mindestabnahme zu finanzieren sein. Das Teuerste an so einem Spaß sind die Aufnahmen und die wären schon vorhanden…?

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