Also diese Wissenschaftler. Unfassbar, was die alles an beeindruckenden Erkenntnissen an den Tag fördern. Jetzt das Allerneuste: Romantische Musik erhöht die Chancen von Männern bei Frauen. Das berichtet die Apotheken Umschau, die sich dafür auf eine französische Studie beruft. Genauer:
Hatten Teilnehmerinnen der Untersuchung ein Liebeslied gehört, gaben 52 Prozent von ihnen im anschließenden Gespräch mit einem jungen Mann diesem ihre Telefonnummer. Nach einem neutralen Lied waren dazu nur 28 Prozent der Frauen zwischen 18 und 20 Jahren bereit.
So so. Und weil wir eine Internetseite mit Rundum-Service sind, liefern wir zu dieser Info auch einen heißen Tipp in Sachen romantischer Musik mit: Leif Vollebekk hat eine grandiose Platte aufgenommen (Foto oben: Alex Cairncross).
Gut, der Name Leif Vollebekk hört sich auf den ersten Hörer nicht sooo romatisch an. Klingt ein bisschen wie Leif Eriksson, der große Isländer/Wikinger. Und tatsächlich, Vollebekk kommt aus Kanada – das haben ja Leif Eriksson und seine Wikinger damals entdeckt. Also ist der Sänger Vollebekk ganz sicher ein direkter Nachfolger des großen Entdecker-Leifs. Und noch tatsächlicher: Leif Vollebekk hat in Island studiert, in Reykjavik.
Aber ich schweife ab. Viel wichtiger ist doch: Frauen rumkriegen mit romantischer Musik. Und da Vollebekk die Nase vorne. Das sieht auch das Kanadische Label Nevada Records so. Fast wäre Vollebekks Debüt “Inland” nämlich in irgendwelchen Kisten gelandet. Der junge Mann hat die Scheibe 2008 selbst aufgenommen und veröffentlicht. Nevada Records verhilft jetzt zu einem größeren Publikum.
Warum? Weil Vollebekk seine fremdländischen Wikinger-Einflüsse in zutiefst amerikanische Musik packt. Singer-Songwriter-Bluegrass-Folk trifft auf isländische Elfenklänge. Das Ergebnis klingt wie ein heißer Geysir, der in eine kalte Landschaft sprudelt. Vollebekk selbst sagt dazu:
Neil Young wanted to sound like a cross between Dylan and the Stones. I want to sound like Hank Williams meets Sigur Ros. Hopefully, I’ll fail and get somewhere else.
Don’t go to Klaksvik
You couldn’t lie to me in Paris

Kommentiere diesen Artikel















