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Die 16 besten Coversongs

Die Teilnehmer für Hessen Rock VI stehen fest. Covermusik ist wieder angesagt. Genau genommen war sie eigentlich niemals out, wie uns ein Blick auf die Rockmusik der letzten 40 Jahre verrät. Denn auch die Stars covern und coverten was das Zeug hält. Stellenweise sogar so gut, dass sich kein Mensch mehr an die Originale erinnnert. Manchmal aber auch so schlecht, dass man sich fragt, was manche Leute da geritten hat.

Hier soll es aber in erster Linie um gute Coverversionen aus dem Bereich Rock gehen – Coversongs, welche meiner Meinung nach die Originale in Sachen Qualität sogar übertreffen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit, habe ich mich jetzt mal auf 16 Songs beschränkt, gäbe mit Sicherheit noch mindestens doppelt so viele, die hier genannt werden müssten. Aber am Geschmack scheiden sich ja ohnehin die Geister, deshalb erhebt diese Liste auch so keinen Anspruch auf Vollständigkeit.  Viel klarer als zu entscheiden, ob ein Cover nun gut ist oder schlecht, ist die Tatsache, dass Covermusiker/innen für ihr Tun oft belächelt werden.

Von wegen “für was Eigenes hat ‘s wohl nicht gereicht” oder “ist halt NUR Covermusik.” Die unten aufgeführten Beispiele demonstrieren jedoch: gut gecovert ist manchmal besser als selbst geschrieben. Der Erfolg gibt vielen Titeln recht. Und gerade junge aufstrebende Bands tun gut daran, zumindest einen Coversong in ihr Programm zu integrieren. Hat zumindest bei einigen der ganz Großen hervorragend funktioniert.

Me first and the Gimme Gimmes – I Believe I Can Fly (Original: R. Kelly, 1996)

Verrückt aber kultig: Me first and the Gimme Gimmes sind eine US-amerikanische Punkrock-Coverband, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gut-bürgerliche Kompositionen durch den Fleischwolf zu drehen und gnadenlos zu verpunken. Die “Supergroup” bestehend aus Musikern von NOFX, No Use For A Name und den Foo Fighters dient in erster Linie als geistreicher Zeitvertreib während den Tourpausen. Ob es nun geistreich ist, R. Kellys Schmusehymne “I believe I Can Fly” zu verpunken, sei mal dahingestellt. Aber lustig ist es alle mal.

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Van Halen – You Really Got Me (Original: The Kinks, 1964)

Eddie Van Halens musikalische Wurzeln liegen in den Swinging Sixties. Er stand auf Eric Clapton, The Beatles und eben auch auf die oft ignorierten Kinks. Auch der fliegende Holländer hat schließlich mal klein angefangen und mit seiner Strat erst mal die großen Idole nachgeahmt. Das tat er übrigens auch noch im Jahre 1978, als er mit Van Halen I das erste Major-Album seiner Karriere veröffentlichte. Natürlich konnte er damals schon famos Gitarre spielen und drückte jedem Song unverkennbar seinen Stempel auf. Auf diesem Album findet sich auch die Van-Halen-Version von “You Really Got Me”, die im Gegensatz zum Original viel rockiger und ekstatischer daherkommt. Nicht zuletzt auf Grund der Neuinterpretation dieses bereits bekannten Songs, erregte das Album viel Aufmerksamkeit und ebnete den Weg für eine steile Karriere.

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Fall Out Boy – Beat it (Original: Michael Jackson, 1983)

Eigentlich grenzt das, was die Jungs von Fall Out Boy da machen, an Majestätsbeleidigung. Schließlich kann man Michael Jackson nicht covern. Und die vier Herren auch Chicago tun gut daran, nicht moonwalkent über die Bühne zu hüpfen oder sich sonst wie zum Affen zu machen. Sie machen einfach das, was sie am Besten können: rocken. Obwohl die Musik von Fall Out Boy sonst absolut nicht mein Fall ist, finde ich sie haben diese Mammutaufgabe auf ihre Art gut gelöst ohne dabei zu sehr nach Michael klingen zu wollen.

Auch das unspielbare Gitarrensolo hat man Gott sei Dank an den Rest des Songs angepasst und so klingt ihr “Beat it” eben etwas schneller und punkiger als das Original. Die Studioversion ist zudem extrem druckvoll, was den Sound angebelangt. Da meine Freunde von Sony Entertainment natürlich wieder auf der Pirsch waren, muss ich mich wieder mit einem Live-Video begnügen, dass an die Studioversion nicht heranreicht, aber zumindest einen Eindruck vermittelt, wie man “Beat it” etwas aufblasen kann.

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Nightwish – Over The Hills And Far Away (Original: Gary Moore, 1986)

Als ich diesen Song das erste Mal gehört habe, rollten sich mir zugegebenermaßen erst mal die Fußnägel hoch. Bin ich ja nun absolut kein Anhänger von Operngesang und Ex-Nightwish-Tante Tarja Turunen erinnerte mich schon immer an die böse Frau in Disney’s “Aristocats”. Nun ist das Original von Gary Moore eine typische 80er-Produktion, die aus heutiger Sicht etwas gewöhnungsbedürftig klingt. Und irgendwie klingt der Song im Nightwish-Bombast-Arrangement schon verdammt geil. Ist an dieser Stelle wirklich Geschmackssache, aber die Atmosphäre des Songs und die königlichen Irish-Folk-Passagen pusten ordentlich Luft in den Gehörgang.

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Beatallica – Hey Dude (Original: Beatles, 1968)

Bei Beatallica ist der Name Programm. Die haben nämlich einfach zwei der größten Bands aller Zeiten genommen und zusammen in einen Topf geworfen – Beatallica eben.  Oder auch “Beat meets Speedmetal” – eine haarsträubende Mischung. Die vier Amis scheint das aber nicht sonderlich zu interessieren. Sie betreiben Völkerverständigung. Und wer glaubt, dass Beatles-Harmonien und Metallica-Brett nicht zusammen passen, der wird bei illustren Titeln wie “Hey Dude”, “Sgt. Hetfield ‘s Motorbreath Pub Band” oder “All You Need Is Blood” eines besseren belehrt. Kliff McBurtney, Jaymz Lennfield, Grge Hammettson und Ringo Larz machen richtig Laune und dürften zumindest bei Fans für den ein oder anderen Lacher sorgen.

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The Doors – Alabama Song (Original: Berthold Brecht, 1927)

Jim, alter Kiffer. Möge deine Musik uns auf ewig begleiten. Aber auch du hast gecovert. Und zwar von Berthold Brecht. Klingt komisch, ist aber so. Der “Alabama Song”, der auch als “Whisky Bar” bekannt ist, ist nämlich ursprünglich ein Gedicht, dass Meister Brecht anno 1927 in seiner Gedichtesammlung Hauspostille veröffentlichte. Nicht zuletzt auf Grund des Titels dürfte das Gedicht die Aufmerksamkeit von Poesie-Liebhaber Morrison geweckt haben. Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Coverstücke aller Zeiten. Wenn das der Bert wüsste.

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Gotthard – Hush (Original: Billy Joe Royal, geschrieben von Joe South, 1967)

Es gibt Songs, die sind so gut, dass sie sogar zweimal gecovert werden. Bereits 1968 machten sich Deep Purple daran, den Song für ihr Debüt-Album Shades of Deep Purple umzuarrangieren und ihm ein rockigeres Gewand zu geben. Auserkoren zur ersten Single-Auskopplung kam prompt der Durchbruch – mit einem Coversong. Nummer vier in den USA, Nummer zwei in Kanada, so schnell kann ‘s gehen, wenn man in der Lage ist, Songs gut zu covern. Besonders verwunderlich ist die Tatsache, dass der Song nur ein Jahr zuvor von Billy Joe Royal veröffentlicht wurde und nur mäßige Beachtung fand. Spannen wir nun die Brücke zu Gotthard. Deren leider kürzlich verstorbener Sänger Steve Lee war Zeit seines Lebens großer Deep-Purple-Fan. Da liegt es nahe, sich auch mal einen Song der Vorbilder draufzuschaffen. Wenn auch hier wieder komplett anders arrangiert, nämlich als moderne Hardrock-Nummer.

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Judas Priest – Diamonds And Rust (Original: Joan Baez,1975)

Wie bitte? Ja, die Metal-Priester haben mal einen Song von Friedenstaube Joan Baez gecovert. Sehr gut wie ich finde, denn auch wenn Cover und Original von der Instrumentierung meilenweit voneinander entfernt sind – die Magie dieses Songs bleibt.  Auf jedem Judas-Priest-Konzert wird frenetisch mitgesungen. Fast wie als wäre es tatsächlich eine Biker-Hymne und kein woodstock-angehauchter Anti-Kriegssong. Das beweist, das gute Melodien und gute Texte auch genre-übergreifend gut sind und von Leuten ganz unterschiedlicher Couleur als genial angesehen werden können. Anbei ein Live-Video aus der Zeit als Rob Halford noch singen konnte und auch ein paar mehr Haare auf dem Kopf hatte. Empfehlenswert ist übrigens auch die Acoustic-Version dieses Ohrwurms

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Gary Moore – Red House (Original: Jimi Hendrix, 1967)

Wo wir es oben schon mal von Gary Moore hatten – der hat nicht nur tolle Songs geschrieben, sondern auch tolle Songs gecovert. Und wie es sich für einen Blues-Gitarren-Meister gehört, sucht er sich nicht irgendeinen Song aus, sondern wählt gleich die Königsdisziplin: Jimi Hendrix. Unerreicht in allem, was man mit einer Gitarre anstellen kann. Wenn man ihm überhaupt etwas nachsagen kann, dann dass er technisch nicht der sauberste Spieler war, aber das wäre bei Hendrix auch wirklich uncool, denn seine Musik lebt ja gerade von Dreck und Ekstase und eben nicht von spießbürgerlicher Präzision. Da aber auch Gary Moore gitarristisch über jeden Zweifel erhaben ist, macht es nichts, wenn er sich an einer solchen Nummer vergreift. Das Level sinkt kaum.

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Whitesnake – Burn (Original: Deep Purple, 1974)

Deep Purple werden gerne gecovert, besonders wenn der Sänger der Band reinzufällig der Typ ist, der damals bei Deep Purple gesungen und den Song eigenhändigst verfasst hat. Und wer dann noch das Whitesnake-Line-Up der DVD Live in London um sich hat, der braucht sich überhaupt keine Gedanken über das Gelingen zu machen. Musikalisches Handwerk in Perfektion. Da könnten auch die Virtuosen von Deep Purple nur noch die Ohren anlegen.

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Tina Turner – Proud Mary (Original: John Fogerty, 1969)

Wieder mal ein Beispiel dafür, wie vergleichsweise langsame Songs plötzlich eine unfassbare Power entfalten, wenn man das Metronom etwas höher stellt und an Dynamik und Aufbau herumfeilt. Nicht dass Songs aus der Feder von John Fogerty sowas für gewöhnlich bedürften. Gerade die Live-Versionen gehen ab wie die Feuerwehr. Allerdings nicht “Proud Mary.” Das ist in der Fogerty-Version ein bluesiger Country-Song, bei dem Opa gerne mit dem Kopf wippt. Was Prügelknabe Ike und seine Tina aus dem Song gemacht haben, ist lupenreiner Rock mit gospelartigem Anfang. Auch auf Tina Turners dreißigster Abschiedstournee wird dieser Song die Leute noch von den Sitzen reißen. Und wohl auch noch danach.

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Guns ‘N’ Roses – Knockin’ On Heaven ‘s Door (Original: Bob Dylan, 1973)

Der Song musste ja kommen. Und natürlich wurde er vom Vater aller Songs geschrieben – Mr. Bob Dylan. Der schrieb ihn ursprünglich für das Album Pat Garret & Billy The Kid, dem Soundtrack zum gleichnamigen Film. Knockin’ On Heaven’s Door gilt als einer der einflussreichsten Songs der Rockgeschichte und ist nebenher auch einer der bekanntesten Stücke der Welt. Mit dazu beigetragen haben auch Guns ‘n’ Roses, die den Song zur Hardrock-Nummer machten und ihn auf ihrem Album Use Your Illusion II aus dem Jahre 1991 verewigten. Immer gern genommen und auch auf allen Coverbühnen zu Hause.

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Johnny Cash – Hurt (Original: Nine Inch Nails, 1994)

Für mich einer der traurigsten Songs ever. Der vom Leben gezeichnete Johnny Cash nimmt ein letztes Mal die Gitarre in die Hand und besingt sein verkorkstes Leben. Und das mit einem Song, den er nicht mal selbst geschrieben hat und der dabei so authentisch klingt als könne er nur von Cash selbst stammen. Vor dem Hintergrund, dass diese Version kurz nach dem Tod seiner Frau June Carter entstand, erfährt “Hurt” nochmal eine ganz andere Nuance – man kann es meiner Meinung nach als Cashs “farewell” sehen. Drei Monate nach June Cater stirbt Cash an Lungenversagen.

Zeit seines Lebens war er jedoch dafür bekannt, den Songs anderer Künstler eine neue Klangfarbe zu verleihen. Der späte Cash befasste sich auch mit modernen Kompositionen, die so gar nichts mit seinem persönlichen Stil gemeinsam haben. Beispielsweise mit Depeche-Mode`s “Personal Jesus” oder eben “Hurt”, das ursprünglich von den Nine Inch Nails stammt, aber nach der Veröffentlichung zu “seinem” Song wurde.

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Led Zeppelin – Babe, I’m Gonna Leave You (Joan Baez, geschrieben von Anne Bredon, 1950er)

Und da ist sie schon wieder die Joan Baez. Die Frau hatte offensichtlich ein Händchen für gute Songs, was offensichtlich auch die Rock-Olympioniten von Led Zeppelin erkannt haben. Die haben sich den Song 1968 unter den Nagel gerissen und damit ihr Debüt-Album Led Zeppelin I garniert. Merkt ihr was? Sehr viele der ganz großen Bands pushten ihre Karriere, indem sie die Songs anderer Künstler neu interpretierten. Also wer will mir jetzt noch erzählen, dass covern sich nicht gehört? Wer dann mit dem Argument kommt, dass Bands wie Van Halen, Deep Purple und Led Zeppelin allesamt durch erfolgreiches Covern ihre Zuhörerschaft vergrößerten, sollte ruckzuck für Ruhe sorgen können. Und wieder mal handelt es sich hier um einen Song, der gleich mehrfach gecovert wurde. Zum Beispiel ist er ein fester Bestandteil der Setlist einer gewissen Pink. So Baby, ich bin dann mal weg.

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Jimi Hendrix – All Along The Watchtower (Original: Bob Dylan, 1967)

Das ist Jimi in Reinform. Man nehme einen ruhigen Song mit Akustik-Gitarre, Bass, Mundharmonika und sporadischem Schlagzeug und mache ihn fit für Woodstock. Deutlich angezogenes Tempo, ekstatischer Gesang und Gitarreneffekte, die vorher noch nie jemand gehört hat. Ein Stück Weltmusik und auf seine Art und Weise unnachahmlich. Dagegen hat das Original nicht den Hauch einer Chance. Verstimmte Gitarre – egal. Schiefer Ton – egal. Rock ‘n’ Roll. Leider gibt es hierzu keine astrein klingenden Youtube-Zeugnisse. Lediglich eine Live-Aufnahme aus dem Jahre 1970, die etwas bescheiden klingt. Aber wie gesagt – egal.

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Joe Cocker – With A Little Help From My Friends (Original: The Beatles, 1967)

Ähm ja, zu diesem Song gibt es eigentlich kaum was zu sagen. Für mich und für viele andere DER Coversong überhaupt. Zu Recht, weil eine musikalische Offenbarung. Und unnachahmlich in Sachen Bewegung und Frisur.

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Onkel Lü | 14. December 2010, 18:33

Mönsch Sebastian,

Danke für diesel tollen Beitrag. Mir als bekennendem Fan von gut gecoverten Songs gefällt alles, was Du da genannt hast. Klar, es gibt so viele gute Coverversionen von erfolgreichen Songs oder auch welchen, die durchs covern erst berühmt wurden, daß man damit einen eigenen Webserver füllen könnte. Aber diese kleine Liste macht Lust, nach mehr zu gogeln und natürlich bei Hessen Rock auch live zu hören.

Danke,danke,danke. Ich wußte immer, Du taugst zu mehr als nur zum Plakatmodel *frechgrins* *aua* nicht gleich hauen *inDeckunggeh*
;-)

Horrido

Onkel Lü
http://www.mehrschall.de

Sebastian Bach | 14. December 2010, 20:02

Lieber Lü, vielen Dank für diese warmen Worte. Diese Vorschläge sind ja gerade dazu gedacht, dass andere auch mal ihren Senf dazugeben. Weil mir selbst auch aufgefallen ist, dass man gar nicht alles auf dem Schirm haben kann. Ist viel zu viel. Aber gerade wenn andere auch ihre Ideen einbringen, wird das Ganze ja erst richtig interessant. Großmeister Löffel vermisst in meiner Auswahl zum Beispiel bereits den ein oder anderen Titel. ;-)

Geo | 14. December 2010, 20:36

Naja, logo fehlt hier alles mögliche!
Zuallererst vermisse ich “Das machen nur die Beine von Dolores” von Michael Jary, interpretiert vom ober-hippen Gerhard Wendland aus dem Jahre 1951 – erfolgreich gecovert im selben Jahr noch vom unvergessenen Peter Alexander – und weiterhin veröffentlicht auf dem Power-Smash-Hits-Sampler “Star Gala” von 1995 – 2006 verarbeitet im Peter-Alexander-Hit-Medley von Marianne & Michael; für meine Begriffe miss-interpretiert von Gotthilf Fischer im Jahre 1982, allerdings aktuell aufbereitet (2010) von Klööhn! So!
Naja und so’n Zeug halt.
Is’ nur so meine Meinung.
Hm.

Onkel Lü | 14. December 2010, 22:22

der Regisseur bei Nightwish gehört gefeuert

Arne | 15. December 2010, 08:07

Was da natürlich auch noch fehlt, ist “Tainted Love” in der Version von Soft Cell. Das ist ein Cover der nicht minder genialen Originalversion von Gloria Jones aus dem Jahr 1964(!).

grobi | 15. December 2010, 08:13

Ein recht berühmtes cover ist auch “Freude schöner Götterfunken” aus Beethovens 9. Sinfonie. Die Melodie, obwohl so einfach, ist sehr wahscheinlich abgekupfert. Was heute als geklaut gelten könnte, galt früher oft als veredelt.

Paul | 15. December 2010, 08:21

Geo, was ist passiert? Was sagen die Ärzte? Kann man das noch heilen, oder wird da eine Epidemie draus? Mir dünkt, Du brauchst dringend einen tiefen Schluck aus Papapaules Medizinpulle. Was ein Jahr Abstinenz so alles auslösen kann, tz tz tz…?

@ Onkel Lü – stimmt!!! Das hat mich auch schon die ganze Zeit genervt. So ein geiles Lied, so ein geiles Cover und immer wenn auf der Bühne so richtig die Post abgeht, zeigen die irgendwas, nur nicht das was interessant ist. Sogar den Höhepunkt am Schluss hat er noch versiebt. Trösten wir uns, Spielberg hat auch mal klein angefangen.

George | 15. December 2010, 09:35

Als äußerst gelungen in Ton und Bildregie möchte ich dieses Cover empfehlen: Seu Jorge singt und spielt David Bowies “Life on Mars”. Zu sehen und hören im großartigen Film “The Life Aquatic with Steve Zissou”.
http://www.youtube.com/watch?v=w6l8zrsf4LY

Sebastian Bach | 15. December 2010, 11:46

@Geo: Peter Alexander war leider vor meiner Zeit. Meine Oma erzählt aber auch immer von ihm. Und von Udo Jürgens.

@Arne: Also ich favorisiere die Manson-Version, allein schon wegen des Videos. Über das Musikalische kann man natürlich streiten. Aber der hat ja eh alles gecovert, was irgendwie 80er war (Sweet Dreams, Personal Jesus etc.).

@George: Kifft der Typ da erst mal einen? Naja, für den Song braucht man halt auch das “Bowie-Gefühl”..

Ich hab da auch noch einen. Und zwar ein Cover vom Cover von “Billie Jean”, das ein gewisser David Cook bei “American Idol” gesungen hat. Wahnsinns-Stimme der Typ. Das hört man besonders am Schluss.
http://www.youtube.com/watch?v=bKPg7gWMmms&feature=related

Pete "the Rock" | 17. December 2010, 11:32

@ SEBASTIAN. MAN SIEHT, DU HAST AHNUNG ;-)

Geo | 17. December 2010, 16:56

Also der Seu und der Davis machen den Job unfassbar gut! Boahhh…
Aber “Life On Mars” ist ohnehin die weltbeste Komposition seit “Baba Jaga”!
Und:
Wo bleibt mal ein gescheites Cover von “Steig in das Traumboot der Liebe” von Caterina Valente und Silvio Francesco???
Ehrlich jetzt: Die Version von Maxi Arland und Geraldine Olivier ist unfassbar grauenhaft, da lob ich mir sogar Cindy und Bert, auch grenzwertig, aber da weiß man weigstens, was man hat!
Es kommt aber trotzdem nix an Catrin ran!
Unvergleichlich mit Silvio – geht nix drüber.
Seufz…
“Ganz Paris träumt von der Liebe”

bis nachher ;-)

Onkel Lü | 17. December 2010, 19:22

Fehlt jetzt nur noch der Popocatedingsdatwist

Onkel Lü | 18. December 2010, 00:09

Hoihoihoihoihoi!
Als fette Wanze habe ich mir Zugang zum heutigen Day-Of-The-Days verschafft und muss sagen, es sind wieder sowas von coole Socken beim Hessen Rockt dabei. Geil.

Ob es nun Iso-Bratschquist, Wod’n oder Lentil Dish – The Master of The Beast sind.
Auf Beobachtungsposten habe ich jede Sekunde genossen. Leider habe ich die Sekunde verpasst, in der ich Alex und Konsorten kennenlernen durfte. What shall’s? Every Chance generates another ;)

Der Carolus-Saal war jedenfalls eine gelungene Location. Wieso findet da nicht mehr HR statt?

Ich durfte viele beknackte, coole und affengeile Rocker aus ganz Hessen kennenlernen.
Was soll ich sagen? Die Abschlussparty an der Bushaltestelle war das schärfste. Ich sach nur “Girls with ****”" Da wurde der kommende Sommerhit geboren ROCK IT GUYS!
Die Härte waren aber anscheinend JPW und Kumpel, die anschliessend noch eine Odyssee nach Biedenkopf vor sich hatten. Junks, ihs seid gut drauf und verköperrt den Rock’n'Roll!! Die Fahrt in der 16 war lustich!

Wenn das mit HR so weiter geht, verspricht das eine supergeile Gaudi mit supergeiler Mucke zu werden.

Ick freu mir!

Und: Danke an die guten Seelen, die mich teilnehmen ließen!

Rock On!

Onkel Lü
http://www.mehrschall.de

Dietrich | 18. December 2010, 08:21

Als krönender Abschluss wurde der Onkel noch von jungen Dingern in der Linie 16 belästigt – das gefällt!

Grüße,
Dietrich

Geo | 18. December 2010, 12:45

:-(
Я не могу понять
Это прискорбный факт!

Brett Pitt | 18. December 2010, 19:11

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