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Wacken prüft Sicherheitskonzept

2010.08.02_Wacken_AufDie fünfte Jahreszeit naht. Am Wochenende ist Wacken. Was 1990 als kleines Festival mit gerade so 800 Besuchern begann, ist inzwischen zum größten Heavy-Metal-Festival der Welt gereift. 75.000 Fans werden erwartet. Wohl gemerkt in einem Ort, der knapp 1.800 Einwohner hat. Das Festivalgelände ist zwar gigantisch und zu allen Seiten offen, jedoch hat die Katastrophe von Duisburg auch die routinierten Wacken-Veranstalter nicht unberührt gelassen. Schließlich haben auch sie es mit einer Menschenmenge zu tun, die rein infrastrukturell gesehen, eigentlich viel zu groß für das kleine Wacken ist. Bislang kam es auf dem Wacken Open Air noch zu keinen folgenschweren Pannen, trotzdem haben die Veranstalter ihr Sicherheitskonzept überarbeitet. Man muss es ja schließlich nicht herausfordern.

“Große Menschenmengen verhalten sich nicht wie Individuen, sondern eher wie Wasser oder Lava. Man wird einfach mitgerissen und genau das macht sie so gefährlich”, sagt der leitende Wacken-Notarzt Dr. Joachim Marx. Aus diesem Grund wurde auf dem gesamten Festivalgelände ein umfassendes Lautsprecher-System installiert, um die Meute im Ernstfall sofort instruieren zu können. Als flächendeckendes Frühwarnsystem fungieren Überwachungskameras, die jede Ecke des Festivalgeländes im Blick haben.

Darüber hinaus legt Sicherheitschef Thomas Hess besonderen Wert auf geschultes Sicherheitspersonal. “Ich verlange ein IHK-Zeugnis von jedem, der hier arbeiten will”, so Hess im Interview mit dem Hessischen Rundfunk. Ein digitales Funksystem, das es erlaubt, das gesamte Sicherheitspersonal gleichzeitigt mit nur einem Funkspruch zu informieren, ist ein weiteres Novum beim Wacken Open Air. Bislang musste man immer alle Personen einzeln anfunken, was auch in Duisburg ein Problem war. Mit den neuen Sicherheitsvorkehrungen ist Hess davon überzeugt: “Wacken ist sicher, die Gäste können kommen.” 

Das werden sie, so viel ist sicher. Wie gewohnt waren die Karten schon im ersten Quartal ausverkauft. Kein Wunder bei dem Line-up. Iron Maiden als Headliner inklusive neuem Album, das am 13. August in Deutschland erscheint. Dazu Bands wie Slayer, Mötley Crüe, Alice Cooper und Edguy. Metal-Herz, was willst du mehr? Und wenn dann auch noch alles in sicheren Bahnen verläuft und die Organisation ähnlich gut ist, wie in den letzten Jahren, steht einem genialen Festivalwochenende nichts im Wege.

Onkel Lü | 05. August 2010, 22:12

Jou, und drei MehrSchaller mittendrin ;-)

Übrigens war Wacken 2010 schon ausverkauft, bevor es ein Line Up gab ;-)

So, lange Nase. Jetzt weiter mit den Maidens. Wieso surfe ich eigentlich hier mit dem Handy rum?

WACKÖÖÖÖÖN!

Sebastian Bach | 06. August 2010, 10:30

Du solltest mal bei den Firefighters anklopfen. Vielleicht suchen die noch jemanden für ihre Kapelle. ;-)

Onkel Lü | 06. August 2010, 14:37

Ach, bei denen war ich doch schon 2008 Gastmusiker ;-)

Mit der Freiwilligen Feuerwehr in Nied machen wir jetzt die Threetone Vuvuzela Firefuckers (TVF). Wir bauen gerade an der größten Vuvuzela der Welt, die von 4 Kompressoren über einen Feuerwehrschlauch gespeist wird.
Da der Vuvuzelaton normalerweise durch in Schwingung versetzte Lippen (Mund) erzeugt wird, suchen wir noch nach einer Möglichkeit, auf diesem Wege die Riesenvuvuzela zum Schwingen zu bringen ;-)
Eine Anfrage bei Chiara Ohoven blieb bisher unbeantwortet. Die könnte uns wunderbar ihre Silikonwürste zur Verfügung stellen.

Ooops, ich schweife vom Thema ab. Is mir ja noch nie passiert ;-)

N8
Uncle Lu

Arne | 06. August 2010, 15:15

Hm. Lange Vuvuzela, dicker Kompressor. ;-)

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