Lange war es ruhig um Erik Schrody alias Whitey Ford alias Everlast. Unvergessen sind seine Verdienste als Gründungsmitglied von House of Pain, deren Superhit “Jump Around” aus dem Jahre 1992 noch heute auf jeder ordentlichen Party gespielt wird. Im Laufe der Jahre entdeckte der einstige Ice-T-Schützling jedoch mehr und mehr seine Singer-Songwriter-Qualitäten.
Auf seinem Debüt-Album “Whitey Ford Sings The Blues” (1998) setzt sich Everlast kritisch mit seinem eigenen Leben auseinander. Verantwortlich dafür ist eine Operation am offenen Herzen, die der Sänger in der Zeit nach House of Pain über sich ergehen lassen musste. Die Melancholie des Albums trifft den Zeitgeist. ”Whitey Ford Sings The Blues” verkauft sich weltweit über drei Millionen Mal und das nachdenkliche ”What It ‘s Like” avanciert zum Welthit. Auch die Folgealben der Whitey-Ford-Ära sprechen aus der Seele eines Hip-Hoppers, der den Blues im Herzen trägt. Für ”Put Your Lights On”, das unvergessene Duett mit Carlos Santana, erhält Everlast 1999 sogar einen Grammy.
Santana feat. Everlast – “Put Your Lights On”
Everlast – “What It`s Like”
Sein letztes Album “Love, War and the Ghost of Whitey Ford” aus dem Jahre 2008 beschäftigt sich mit dem Irak-Krieg und kommt gewohnt facettenreich und stilübergreifend daher. Die Gelegenheit den Mann mit der Whiskey-Stimme mal live zu erleben, bietet sich am 25. Juli im Colossaal zu Aschaffenburg. Karten gibt es hier.

Kommentiere diesen Artikel














